Wasserburg steht im Pokal-Viertelfinale

Basketball-Damen: TSV tat sich gestern schwer gegen hochmotivierten Zweitligisten Heidelberg

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Erst durch einen Kraftakt in der zweiten Halbzeit sicherten sich die Wasserburger Basketball-Damen gestern einen 72:63 (33:39)-Sieg bei den AXSE BasCats des USC Heidelberg. Mit diesem Erfolg über den Tabellenführer der 2. Bundesliga-Süd zieht der Titelverteidiger in das Viertelfinale des Deutschen Pokals ein. Da staunten die Zuschauer in der gut gefüllten ISSW-Halle in Heidelberg und vor dem Online-Live-Ticker nicht schlecht, als es nicht die Gäste aus Oberbayern waren, die schnell mit 13:3 und 21:8 in Führung gingen und das erste Viertel mit 23:11 für sich entschieden …

Der hervorragende organisierte und bis zum letzten kämpfende Zweitligist erhöhte den Vorsprung im zweiten Spielabschnitt zwischenzeitlich sogar auf bis zu 15 Punkte. Erst ein kurzer 7:0-Lauf des TSV gestaltete das Ergebnis zur Pause (33:39) etwas angenehmer. Doch das Gäste-Team von Dennis Czygan ist damit eines der wenigen Teams, das gegen den amtierenden deutschen Meister eine Halbzeit für sich entscheiden konnte.
„Es ist absolut verständlich, dass wir im Kopf und in den Beinen müde waren“, versuchte Head-Coach Georg Eichler diese Leistung im dritten Spiel in einer Woche und nach nur zwei Tagen Pause nach dem EuroCup-Fight gegen Umea zu erklären: „Aber was nicht fehlen darf, ist Kampfgeist, und da war ich in der ersten Hälfte gar nicht zufrieden.“

Nach dem Seitenwechsel steigerten die Wasserburgerinnen ihren Einsatz und rissen das Ruder herum. In der 26. Minute gingen sie erstmals in Führung. Und auch wenn sich das hartnäckige Heidelberg, das bewies, das es zu Recht ungeschlagen an der Tabellenspitze im Süden steht, immer noch nicht abschütteln lassen wollte, schaukelten sie den Pflichtsieg nach Hause.

Im Viertelfinale am 8. Januar geht es für die Innstädterinnen dann gegen Nördlingen. Die weiteren Partien um den Einzug ins Top 4 spielen Herne gegen Freiburg, Hannover gegen Halle und Bad Aibling gegen Keltern.
Es spielten: Soana Lucet (8 Punkte), Milica Deura (9 Punkte), Brittany Moore (2 Punkte), Shey Peddy (23 Punkte, 7 Rebounds, 4 Assists, 5 Steals), Katharina Fikiel (6 Punkte, 5 Rebounds), Wumi Agunbiade (9 Punkte, 4 Rebounds, 4 Assists, 5 Steals), Britta Worms (2 Punkte), Milica Ivanovic (5 Punkte) und Nathalie Fontaine (8 Punkte, 5 Rebounds).

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