Rhein-Main Baskets ohne Chance

Basketball: TSV Wasserburg mit Kantersieg in der Bundesliga

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AnneSie wollten sich den EuroCup-Frust von der Seele ballern und das ist den Damen des TSV Wasserburg eindrucksvoll gelungen. Am Samstagabend schickten sie die Rhein-Main Baskets mit einer 103:64 (56:32)-Packung nach Hause und bleiben damit auch am zehnten Spieltag der DBBL ungeschlagen. In der zweiten Minute gingen die Gäste aus Hessen, bei denen die US-Amerikanerin Ranger nicht eingesetzt wurde, durch einen Freiwurf ihrer Topscorerin Francis Pieczynski (15 Punkte) mit 2:3 erst- und auch letztmalig in Führung. Dann legten die Wasserburgerinnen einen 14:0-Lauf hin …

… und so war in der siebten Minuten im Grunde schon eine Vorentscheidung gefallen. Beim 30:9 zum Ende des ersten Viertels zweifelte dann niemand mehr in der gut gefüllten Badria-Halle am Sieg der Hausherrinnen, und das obwohl Wasserburgs Head-Coach Bastian Wernthaler früh begann durchzuwechseln. Am Ende stand keine seiner Spielerinnen länger als 22 Minuten auf dem Spielfeld und alle zwölf Wasserburgerinnen trugen sich in die Scorerliste ein, allen voran Anne Breitreiner (unser Foto), die ihre 23 Punkte vor allem auch mit einer hervorragenden Dreierquote von fünf Treffern bei sieben Versuchen erzielte.

Der zweite Spielabschnitt verlief mit 26:23 etwas ausgeglichener, so dass es mit einer 24-Punkte-Führung für Wasserburg in die Pause ging. Nach dem Seitenwechsel legten die Innstädterinnen aber noch einmal eine Schippe drauf und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Als Shey Peddy in der letzten Minute mit einem Korbleger den 101. Punkt machte, war der Jubel in der Halle groß. Nach dem 103:64 liegt der TSV weiter souverän an der Tabellenspitze der 1. Bundesliga.

„Wir haben heute gut gespielt, auch wenn nicht alles top war. Wir waren dem Gegner aber in allen Bereichen haushoch überlegen“, resümierte Wernthaler, der sich nach neun Spielen in den letzten vier Wochen jetzt auf zwei Tage „Urlaub“ freut: „Diese Woche haben wir keinen EuroCup und das gibt uns Gelegenheit, mal etwas auszuspannen. Das haben wir alle bitter nötig.“

Ab Mittwoch bereitet sich das Team dann wieder konzentriert auf die nächsten Aufgaben vor: am Samstag das Spiel zum Abschluss der DBBL-Vorrunde in Marburg und dann vor allem die wichtige Europapokal-Auswärtspartie in Ungarn.

Es spielten: Shey Peddy (13 Punkte / 7 Rebounds / 4 Assists), Claudia Calvelo (3 Punkte), Anne Breitreiner (23 Punkte / 6 Rebounds), Dani Vogel (7 Punkte), Steffi Wagner (8 Punkte / 7 Rebounds), Anna Jurcenkova (10 Punkte / 6 Rebounds / 4 Assists), Tiina Sten (6 Punkte), Tati Stemmer (4 Punkte / 4 Rebounds), Sara Vujacic (4 Punkte), Svenni Brunckhorst (9 Punkte / 5 Assists), Nicole Romeo (6 Punkte / 6 Assists) und Emma Cannon. SOA

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