Kleiner Mann, was nun?

Inszenierung von Uwe Bertram an beiden Weihnachts-Feiertagen in Wasserburg

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Hans Falladas Roman „Kleiner Mann – was nun?“ ist 1932 erschienen. Allerdings nicht vollständig. Die von der Nazi-Zensur befreite Fassung gibt es erst seit diesem Herbst. Uwe Bertram hat nun aus dieser neuen Vorlage, die also das eigentliche Original ist, eine Inszenierung gemacht, die an beiden Weihnachts-Feiertagen um 20 Uhr im Theater Wasserburg gezeigt wird. Es spielen Sveta Belesova, Susan Hecker, Hilmar Henjes und Nik Mayr …

Die Ausgangslage: Johannes Pinneberg muss sich überraschend mit den handfesten Dingen des Lebens auseinandersetzen: Sein „Lämmchen“, Emma Mörschel, ist schwanger. Nun muss er wohl heiraten, sich um Frau und Kind kümmern, beständige Arbeit haben und all die Rechnungen und weiteren Notwendigkeiten des Alltags bedenken – zum Beispiel das richtige Mischungsverhältnis für eine gelungene Erbsensuppe.

Alles nicht so einfach. Und obendrein sind die Zeiten alles andere als rosig, politisch wie wirtschaftlich. Wie soll man denn da vorankommen? Vor allem, wenn man im Sozialgefüge doch so weit unten angesiedelt ist und so viel Druck hat. Mut, Tatkraft, Widerstand und Auflehnung wären Optionen – Selbstmitleid, Egoismus, Feigheit und Rückzug aber auch …

Die weiteren Spieltermine sind noch 27. bis 29. Januar, 10. und 11. Februar.

Beginn ist um 20 Uhr, am Sonntag, 29. Januar, um 19 Uhr.

Karten im Online-Vorverkauf und weitere Spielplan-Details über www.theaterwasserburg.de.

Kartenvorverkauf außerdem über Buchhandlung Fabula und Versandprofi Gartner in Wasserburg.

Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Foto: Christian Flamm

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