Erdogan geht für die SPD ins Rennen

Für die Bundestagswahl 2017 im Kreis Rosenheim jetzt nominiert - Netzer unterlag

image_pdfimage_print

img_4767-1Abuzar Erdogan, Rosenheimer SPD-Stadtrat (unser Foto), ist der von der SPD nominierte Bundestagskandidat 2017 für den Wahlkreis Rosenheim! Bereits vor vier Jahren war der angehende Jurist und gebürtige Rosenheimer zur Bundestagswahl angetreten. Bei der diesjährigen Nominierung hatte er mit Prof. Nikolaus Netzer aus Bad Aibling einen Gegenkandidaten. Die Delegierten entschieden sich aber mit knapp 75 Prozent der Stimmen, den Rosenheimer SPD-Stadtrat Abuzar Erdogan erneut ins Rennen zu schicken.

In seiner Rede betonte Erdogan, dass die SPD mit ihm einen Wahlkampf für mehr sozialen Frieden in Deutschland führen werde. „Wir müssen für eine Rentenpolitik eintreten, in der jemand, der für 1.800 Euro monatlich über 40 Jahre gearbeitet und Kinder großgezogen hat, nicht mit 900 Euro Rente abgespeist werden darf“, so der designierte SPD-Bundestagskandidat.

Neben einer gerechteren Rentenpolitik, stehen für Erdogan faire Löhne und mehr bezahlbaren Wohnraum im Mittelpunkt. Er griff dabei das Verhalten der CSU-Staatsregierung in der Affäre um die Hypo Groupe Alpe Adria scharf an: „Die Leittragenden der Vier-Milliarden-Euro-Pleite waren weder die Aufsichtsräte noch die Regierung, sondern die Mieter der staatlichen GBW-Wohnungen!“
Neben bundespolitischen Themen griff Erdogan auch örtliche Projekte auf. So betonte er die ablehnende Haltung der Rosenheimer SPD gegen die geplante B15neu.

Zudem dürfe es bei den Zulaufplanungen zum Brenner-Basis-Tunnel keine Bürgerbeteiligung „light“ geben. Die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene sei unumgänglich, der Bau neuer Trassen allein würde jedoch nicht ausreichen. Man müsse hierzu flankierende Maßnahmen treffen, wie etwa der Bau von Verladestationen.
Abschließend betonte Erdogan, dass er in seinem Wahlkampf die Belange und Interessen der örtlichen Initiativen, Vereine und Gewerkschaften aufgreifen werde.

„Ohne die Ehrenamtlichen geht es nicht. Sie sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft und kennen deren Sorgen und Nöte“, so Erdogan. „Wir müssen sie daher stets als Partner in unsere Politik einbeziehen.“
Nach der Abstimmung bedankte sich der SPD-Bundestagskandidat bei seinem Kontrahenten Prof. Dr. Nikolaus Netzer für den fairen Umgang.

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