Ebersberg: Versorgungslücke geschlossen

Neue Filialpraxis des Medizinischen Versorgungszentrums - Altlandkreis Wasserburg profitiert

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Mit großer Freude wurde in Ebersberg die Filialpraxis des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) des Klinikums Rosenheim feierlich eröffnet. Die Kreisklinik Ebersberg und der RoMed-Verbund sind Gesellschafter der „Gesundheit Oberbayern“. Im Rahmen dieser Kooperation war im Jahr 2011 mit einem „Letter of Intent“ eine Absichtserklärung unterzeichnet worden, wonach die Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung des Landkreises Ebersberg geplant wurde.

In der zweiten Jahreshälfte 2014 genehmigte der Aufsichtsrat der Kliniken der Stadt und des Landkreises Rosenheim das nun verwirklichte Bauprojekt, welches nach der aktuellen Hochrechnung für den Neubau bei Gesamtkosten in Höhe von 3,65 Millionen Euro liegt.

Um die Patienten im MVZ gut versorgen und therapieren zu können, sind zwei medizin-technische Großgeräte erforderlich. Für die Bestrahlungsplanung ein Computertomograph, physikalische Meßgeräte sowie das eigentliche Kernstück, ein hochmoderner Linearbeschleuniger für die Strahlentherapie. Hierfür wurden nochmals zirka zwei Millionen Euro investiert.

Durch die Errichtung der Strahlentherapie wird in und um Ebersberg sowie im nördlichen Landkreis Rosenheim eine Versorgungslücke für bestrahlungsindizierte Tumorpatienten geschlossen.

 

Bei der Schlüsselübergabe im MVZ (vordere Reihe von links): Architekt Dipl.-Ing. Andreas Boesel, Chefarzt und Ärztlicher Leiter Dr. Ertan Mergen, Geschäftsführer Christian Mauritz, Landrat des Landkreises Rosenheim, Wolfgang Berthaler, Landrat des Landkreises Ebersberg, Robert Niedergesäß, und Oberbürgermeisterin der Stadt Rosenheim, Gabriele Bauer.

Foto oben: moderner Linearbeschleuniger.

 

Computertomograph für die Bestrahlungsplanung.

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