Durchatmen – jetzt kommt Schwindegg!

Wasserburgs Volleyballer tauten erst in Spiel zwei auf - aber volle Punktzahl

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VolleFünf Siege, 15:0 Punkte und 15:1 Sätze. Diese Traum-Bilanz haben derzeit die Wasserburger Volleyballer. Obwohl es am Samstag zunächst nicht so rosig begann, nahm man wieder sechs Punkte aus den zwei Spielen mit nach Hause und steht knapp hinter dem Erzrivalen aus Schwindegg auf dem zweiten Tabellenplatz. Dabei war’s gar nicht der allerbeste Tag – mit schlechter Annahme, gestreuten Pässen und Angriffen, die zu oft nicht im gegnerischen Feld versenkt wurden. Unzufriedenheit und Verärgerung über die unsolide Leistung standen zumindest den Oldies der Mannschaft erstmal ins Gesicht geschrieben …

Da der TSV Unterhaching II aber eine sehr junge Mannschaft ist, konnte er die Schwächen und das teilweise schon an Lustlosigkeit grenzende Engagement der Innstädter nicht ausnutzen und verlor den ersten Satz klar. Wasserburg siegte mit 25:18.

Auch im zweiten Satz agierten die Wasserburger lethargisch und stimmungslos. Die Heimmannschaft viel konzentrierter. Sie schaffte es auch, eine 7-Punkte-Führung herauszuspielen. 11:18 – das kannten die Wasserburger schon aus ihrem Spiel gegen den TSV Bad Aibling. Nur war es bei der heutigen Leistungsbereitschaft sehr unwahrscheinlich diesen Rückstand, wie vor knapp zwei Monaten geschehen, aufzuholen.

Doch eine Auszeit des Wasserburger Coaches Jürgen Kölbl brachte die TSVler, wenn auch nur für das Ende dieses Satzes, wieder auf die richtige Bahn und Punkt um Punkt wurde auf der Anzeige für Kölbls Truppe umgeblättert. So hieß es nach der Aufholjagt schließlich 25:23 für den TSV Wasserburg, welcher so bereits den ersten Punkt für sich verbuchen konnte.

Die Quittung für die mangelhafte Einsatzbereitschaft Wasserburgs folgte aber doch prompt und Satz drei mussten Hölzle, Hiebl und Co mit 18:25 an Unterhaching abgeben. Es wollte einfach nichts funktionieren. Wenn die Annahme endlich einmal ans Netz kam, war der Angriff zu lasch oder man scheiterte am unerwartet guten Block der Gastgeber.

In Satz vier waren die Wasserburger zwar stets ein paar Punkte vorne, doch auch diesen Auftritt würde so mancher der wenigen Zuschauer als eher mager bezeichnen. Trotz Sieg am Ende.

Das zweite Spiel bestritt man gegen einen – na ja, eigentlich gegen zwei alte Gegner. Die Spielvereinigung Amerang/Bad Endorf die aufgrund Personalmangels dieses Jahr fusioniert hatte.

Bereits beim Einschlagen, das eher dem Erwärmen dienen sollte, mussten die Wasserburger kurz um ihren golden Oldie Aldo Heinke zittern, als dieser einen Angriffsschlag des Gegners voll an die Schläfe bekommen hatte. Doch zum Glück für die sowieso schon dezimierten Wasserburger, blieb dies ohne Folgen.

Im Spielverlauf zeigte sich Wasserburg sicherer, als im ersten Spiel. Eine schnelle 5:0 Führung beflügelte die Wasserburger und starke Blocks von Stefan Seemüller und Bench Hölzle ließen den Vorsprung ständig anwachsen. Gollas nach wie vor stabile Abwehr und gute Aufschläge von Stefan Hiebl und Aldo Heinke führten letzendlich zum verdienten und deutlichen 25:10 Satzgewinn.

Auch die Sätze zwei und drei liefen einfach für die Wasserburger. Mit 25:21 und 25:18 gingen die letzten beiden Sätze für den TSV Wasserburg aus und dies bedeutet, dass sie punktgleich mit Tabellenführer Schwindegg auf dem zweiten Tabellenplatz stehen.

Das absolute Spitzenspiel steigt also am Nikolaustag – am Samstag empfängt der TSV den Tabellenführer Schwindegg zu Hause in der Realschulturnhalle. Und dieser will sich diese Saison sicher nicht mehr von den Innstädtern die Butter vom Brot nehmen lassen. Es wird sicher heiß hergehen, denn Wasserburg verhinderte vergangene Saison im letzten Spiel mit einem 3:1 Sieg gegen Schwindegg deren Aufstieg und zwang sie in die Relegation. 

Der TSV freut sich auf jeden, der schnelle und spektakuläre Ballwechsel und eine tolle Sportart erleben will!

Nächster Spieltag: 6.12., Realschulturnhalle Wasserburg. Spielbeginn 14 Uhr gegen SG SV Amerang/TSV Bad Endorf und gegen 15:45 Uhr das Spitzenspiel gegen den SV Schwindegg.

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