Die Starbulls gegen Landshut – Emotion pur!

Zweiter trifft Ersten - Wichtige Eishockey-Party des Jahres

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starbulls_logoRosenheim – Sie sind ein großer Eishockey-Fan und haben am Freitag aber schon was anderes vor? Ein Fehler. Höchstwahrscheinlich. Denn am morgigen Freitag um 19.30 Uhr geht’s ab – im Stadion in Rosenheim. Dann kommt es zum heiß ersehnten Derby zwischen den Starbulls und dem EV Landshut. Oberbayern gegen Niederbayern oder der Tabellenzweite gegen den Tabellenersten! Dem Gewinner winkt dabei eine ganz besondere Belohnung, nämlich die Tabellenführung in der DEL2. Es gab ja schon viele, denkwürdige „Schlachten“ gegen den niederbayerischen Erzrivalen, aber diese Tabellenkonstellation gab es schon lange nicht mehr…

Das gibt diesem Spiel nochmals eine ganz besondere Note, die sowieso schon an Brisanz nicht mehr zu überbieten ist. Rosenheim gegen Landshut, das bedeutet Emotion pur. Für viele Anhänger beider Clubs ist dies die wichtigste Partie des Jahres, ein Derbysieg das höchste der Gefühle. Was gab es da nicht schon für tolle Auseinandersetzungen? Ein Meilenstein für Rosenheim war sicherlich die Saison 1981/82, als der damalige Sportbund den hoch favorisierten EVL im Halbfinale der Play Offs eliminieren konnte und sich kurz darauf den ersten Deutschen Meistertitel sichern konnte.

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Vielen SBR Fans noch in Erinnerung auch die Partie aus der Saison 1996/97, als ein gewisser Jim Hiller durch seinen „Sudden Death“ Treffer zum „Landshutkiller“ mutierte. Gleiches gelang in der jüngst abgelaufenen Saison dem mittlerweile für Bietigheim spielenden Greg Squires, der durch sein Tor das Schicksal des niederbayerischen Konkurrenten im Viertelfinale besiegelte und seinen Platz in der Geschichte dieses Derbys sicherte. Denken wir noch ein Jahr zurück, in das Jahr des Derbyfinales. Hier behielt der EVL mit 4:2 Siegen die Oberhand und konnte auf dem Rosenheimer Eis den Meisterpokal entgegennehmen.

In dieser Saison vieles ganz anders …

Dabei scheint in dieser Saison so einiges anders zu sein als noch die Jahre zuvor. In den letzten beiden Spielzeiten dominierte jeweils ein Team ganz klar und konnte die Derbybilanz eindeutig zu seinen Gunsten entscheiden. Zurzeit sieht es so aus, als würden sich die bayerischen Widersacher auf Augenhöhe begegnen und momentan liegt hier Landshut mit 1:0 in Front. Am sechsten Spieltag setzte sich die Mannschaft von Jiri Ehrenberger beim ersten Aufeinandertreffen am Landshuter Gutenbergweg mit 4:2 durch.

Klar, das wollen die Mannen von Franz Steer natürlich nicht auf sich sitzen lassen, der Ausgleich soll her. Da interessiert es dann auch nicht, dass die Starbulls auch weiterhin auf einige Schlüsselspieler verzichten müssen. Sowohl Kim Staal als auch Shawn Weller werden nicht mitspielen können und hinter dem Einsatz von Maximilian Hofbauer steht zumindest ein dickes Fragezeichen. Immerhin überraschend wieder an Board ist Stammtorhüter Pasi Häkkinen, der beim 4:2 Auswärtssieg beim Meister Bietigheim einen herausragenden Saisoneinstand feierte.

Wer ist der Favorit?
Einen Favoriten gibt es hier nur schwerlich auszumachen, vor allem da ein möglicher Erfolg weit entfernt davon ist von einer reinen Auflistung von Spielern abzuhängen. Viel mehr entscheidend ist, wer diesen Kampf bereit ist anzunehmen und einfach bereit ist. Beide Teams verfügen über genügend einheimische Spieler, denen man die Bedeutung dieser Ansetzung nicht erst groß erklären muss, die damit quasi bereits aufgewachsen sind. Das färbt natürlich auch auf die Legionäre ab. Seit Wochen ist dieses Spiel das Thema Nr. 1 bei der Mannschaft, die Vorfreude auf dieses Spiel steigt immens und schreit förmlich nach einer Entladung.

Beide Mannschaften können auf alle Fälle mit breiter Brust in dieses Duell gehen und holten sich am vergangenen Dienstag das nötige Selbstvertrauen. Während Landshut beim 7:1 zuhause gegen Schlusslicht Heilbronn seine Tordifferenz ordentlich aufbessern konnte, mussten die Starbulls beim amtierenden Meister Bietigheim antreten. Nach zuletzt sieben Niederlagen in Folge in der Ege- Trans- Arena, konnte man sich überraschend mit 4:2 durchsetzen.

Die Fans sind heiß

Sieht man sich die Tordifferenz der Niederbayern an so fällt auf, dass diese sowohl die meisten Tore erzielt, als auch zusammen mit den Starbulls die wenigsten Treffer kassiert haben. Herausragender Akteur ist Riley Armstrong, mit insgesamt 22 Scorerpunkten auf dem Konto. Damit rangiert der Kanadier auf Position zwei der Ligatopscorer. Aber auch im Tor scheint man mit Brian Stewart einen echten Glücksgriff gemacht zu haben. Die Mannschaft rund um Peter Abstreiter hat schon einiges an Qualität aufzubieten und ist in dieser Verfassung ein ganz klarer Kandidat auf den Meistertitel. Ausfälle gibt es mit Fabio Wagner nur einen zu beklagen. Für ihn rückte zuletzt Bill Trew in die Verteidigung zurück.

Nicht nur die Mannschaft ist heiß auf dieses Duell, sondern natürlich auch die Fans. Zur Stunde gibt es nur noch wenige Sitzplatzkarten zu erstehen. Wer also noch ein Sitzplatzticket erwerben möchte, sollte sich lieber beeilen. Selbstverständlich steht hierfür auch wieder unser Onlineticketportal zur Verfügung.

Einsatz von Shuttle-Bussen

Da auch bei dieser Partie wieder mit einem sehr hohem Besucherandrang zu rechnen ist, weisen wir nochmal auf die Möglichkeit des Shuttle-Busses hin. Unter dem Motto –„Wir bewegen Rosenheim“- bieten die Starbulls zu ihren Werktagsheimspielen, in Zusammenarbeit mit unserem Partner Kroiss- Stadtverkehr Rosenheim (SVR), den Besuchern einen kostenlosen Shuttleservice an. Hierfür stehen am Rosenheimer Bahnhof ab 18.00 Uhr ausreichend kostenlose P+R Parkplätze zur Verfügung. Der Shuttlebus startet direkt vor dem Bahnhof von der Haltestelle für den Schienen- Ersatz- Verkehr am Südtiroler Platz. Der Bus pendelt zwischen 18 und 19.30 Uhr zwischen Bahnhof und Kathreinstadion. Selbstverständlich wird der Dienst auch nach dem Spiel angeboten.

Außerdem können die Rosenheimer und Kolbermoorer Besucher ab 18 Uhr gleich von zu Hause kostenlos mit den Linienbussen zum Spiel und mit dem Nachtverkehr (freitags letzte Abfahrt 02:05Uhr ab Stadtmitte) zurück fahren. Hierzu müssen sie nur eine gültige Eintrittskarte vorzeigen. ol

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