„Die Schiri-Leistung kommentiere ich nicht“

Starbulls verlieren gestern gegen Riessersee 1:4 - Sonntag in Dresden

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frankEr soll einen Offiziellen angegriffen haben – laut Videobeweis aber wurde er zu Unrecht bestraft, heißt es: Starbulls-Crack Beppo Frank. Die Starbulls Rosenheim haben das Oberbayern-Derby gestern gegen den SC Riessersee mit 1:4 verloren. Trainer Franz Steer wollte seiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen, sie habe gut gekämpft und da könne man auch ein Spiel verlieren. Steer packte nach dem Spiel alle Diplmoatie aus, die noch in ihm steckte. „Die Schiri-Leistung kommentiere ich nicht – jeder, der das Spiel gesehen hat, kann sich seine eigene Meinung bilden“. Im ersten Drittel wurde Starbulls-Stürmer Florian Gaschke …

… von hinten in die Bande gecheckt, musste mit einer Knieverletzung in die Kabine und kehrte nicht zurück …

„Was genau passiert ist, muss die Untersuchung zeigen“, konnte Steer die Schwere der Verletzung noch nicht einschätzen. Der Schiedsrichterarm blieb nach der Aktion allerdings unten.

Im zweiten Drittel erhielt dann Beppo Frank zwei Strafminuten wegen Stockchecks und fünf Strafminuten plus Matchstrafe wegen eines Angriffs auf einen Offiziellen. Bei einem Gerangel an der Bande soll Frank den Linesman mit dem Ellbogen im Gesicht getroffen haben, das Spielvideo zeigt allerdings deutlich, dass dies nicht der Fall war. Steer sagte: „Ich habe die Aktion nicht gesehen, daher kann ich sie auch nicht kommentieren.“

Die Gegentore allerdings, die hat Steer gesehen. Das 0:1 fiel im ersten Drittel durch Maximilian Kastner, der an der linken Seite der blauen Linie bei Garmischer Powerplay sträflich allein gelassen wurde und per satten Schlagschuß traf. Beim 0:2 sah die Starbulls-Verteidigung wieder nicht gut aus, bei einem Konter über die linke Seite mit anschließendem Querpaß wurde rechts Tim Regan vollkommen aus den Augen verloren. Er musste nur noch die Kelle zum 2:0 hinhalten

Dem 0:3 ging die Szene mit Beppo Frank voraus. Das Sammelsurium an Strafen ergab eine siebenminütige Unterzahl für die Starbulls, die Lubor Dibelka mit einem Schuß ins Eck nutzen konnte.

Zwar traf im ditten Drittel Kapitän Stephan Gottwald zum zwischenzeitlichen 1:3, den Schlusspunkt setzte aber Jaroslav Kracik mit einem Empty-Net-Goal zum 1:4 Endstand.

Die Starbulls bleiben damit bei 29 Punkten in der Tabelle der DEL2, rutschen aber nach den Siegen der Kassel Huskies über Kaufbeuren und der Lausitzer Füchse über Landshut auf Tabellenplatz vier.

Die nächste Möglichkeit wieder Punkte zu holen, ist bereits am Sonntag, dann spielen die Starbulls auswärts bei den Dresdner Eislöwen. Steer warnt vor allem vor dem Powerplay, die Eislöwen haben eine Quote von über 31 Prozent.

Spielbeginn in Dresden ist um 17 Uhr

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