Die Münchner waren einfach abgezockter

Basket: Wasserburgs Herren verlieren und bleiben im Bayernliga-Tabellenkeller

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WandaDie erste Herrenmannschaft des TSV Wasserburg hat einmal mehr gezeigt, dass sie spielerisch in der Basketball-Bayernliga bestens aufgehoben ist. Allein es fehlen die nötigen Erfolge – mit nur einem Sieg in sechs Partien befindet man sich nun auf dem zehnten und damit drittletzten Platz. Der Aufstiegskandidat war am Ende das etwas abgezocktere Team und blieb durch den 75:67 (38:28)-Sieg ungeschlagen. Wasserburg agierte schnell und wenig, spielte temporeich, hatte aber gegen die großgewachsenen Münchner unter dem Korb seine Schwierigkeiten. Im ersten Abschnitt war trotzdem kaum ein Unterschied zwischen den beiden Kontrahenten zu erkennen …

Foto: Renate Drax

… die Innstädter behaupteten sich auch beim Defensivrebound und lagen so knapp nicht unverdient mit 20:18 vorne. Im zweiten Viertel gelang es jedoch nicht, an diese Leistung anzuknüpfen, so dass sich die Gäste hier den entscheidenden Vorteil erarbeiteten. „Wir haben weder in der Zone noch in der Manndeckung besonders gut verteidigt“, ärgerte sich Trainerin Wanda Guyton (unser Foto) über diese Phase.

Die Mannschaft ließ sich aber nach der Pause nicht vom Rückstand einschüchtern und kämpfte mit viel Energie und Einsatz. Allerdings hatten die Hellenen immer eine passende Antwort parat, so dass man auch zehn Minuten vor dem Ende noch mit 51:60 hinten lag.

Da half es dann auch nichts, dass die Wasserburger auch das vierte Viertel (knapp mit 16:15) für sich entschieden, die Gäste behaupteten ihren Vorsprung im Stile eines Spitzenteams.

„Gegen eine der stärksten Mannschaften der Liga müssen wir über 40 Minuten unsere Bestleistung abrufen“, meinte die Trainerin nach der Partie, „sonst reicht es nicht aus. Als Aufsteiger müssen wir halt so manches lernen, aber dann können wir auch in der Bayernliga eine gute Rolle spielen.“

Lorenzo Griffin war einmal mehr mit 28 Punkten der beste Wasserburger Werfer und wurde glänzend unterstützt von Neuzugang Andreas Brown, der sein bestes Saisonspiel absolvierte.
Am kommenden Samstag, 15. November, treten die Innstädter beim TSV Vaterstetten antreten, der mit einem Sieg mehr auf dem achten Platz steht. Ein ganz wichtiges Spiel, um wieder Anschluss an das untere Mittelfeld zu finden.                    fj

 

 

 

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