Damen knapp an Sensation vorbei

Basket-Bundesliga II: Tabellenführer Heidelberg mit 69:78 unterlegen - Moore überragend

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mooreFast wäre den Basketball-Damen II des TSV Wasserburg die Sensation geglückt.  Zwar musste man sich am Ende dem Tabellenführer aus Heidelberg mit 69:78 geschlagen geben, doch was die Zuschauer in der Rosenheimer Gaborhalle geboten bekamen, machte Lust auf mehr. Überragend für Wasserburg: Brittany Moore (Foto). Mit ihren 27 Punkten hielt die Kanadierin ihr Team fast im Alleingang im Spiel und glänzte mit einer überragenden Trefferquote. „Wir haben uns sehr gut verkauft“, freute sich auch Trainer Christian Kaiser nach der knappen Niederlage.

Die Damen vom Inn starteten selbstbewusst in die Partie und führten schon nach wenigen Sekunden mit 8:2. Heidelberg zeigte jedoch schon nach kurzer Zeit warum sie an der Spitze der Tabelle stehen und konnte das erste Viertel mit 23:14 für sich entscheiden.  Besonders Aufbauspielerin Serena Benavente zeigte in diesem Abschnitt ihre persönliche Klasse.

Die nächsten 20 Minuten waren ein Kopf-an-Kopf-Rennen und zur Halbzeit lagen die Wasserburgerinnen nur mit vier Punkten zurück und der Traum vom ersten Heimsieg war zum Greifen nah.

„Wir haben uns in der Verteidigung klar verbessert, aber mit 20 Ballverlusten kann man so ein Spiel eigentlich fast nie gewinnen“, sagte Kaiser mit Blick auf die Statistik.

Besonders im letzten Viertel fehlte den Wasserburgerinnen die nötige Kraft um das Spiel doch noch zu ihren Gunsten zu drehen und so musste man sich am Ende dem Team aus Baden-Württemberg geschlagen geben.

Unterstützt wurde die Kanadierin Moore von Elizabeth Wood. Die US-Amerikanerin beendete das Spiel mit 14 Punkten und zehn Rebounds. Priscilla Waterloh steuerte acht Punkte bei.

„Ich bin zufrieden mit meiner Mannschaft, jetzt steht eine Woche Training auf dem Programm und dann geht es gegen Rhein-Main“, sagte Kaiser. Der nächste harte Brocken.

Es spielten: Bayerl (2 Punkte), Huber (6 Punkte), Luthardt (4 Punkte, 5 Rebounds), Moore (27 Punkte), Perner (4 Punkte), Scholzgart, Stemmer (4 Punkte), Waterloh (8 Punkte, 5 Rebounds), Wood (14 Punkte, 10 Rebounds)

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