Blick auf die Stadt in der staaden Zeit

Über die Weihnachtszeit noch Wasserburger Häuser anschauen

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Die Ausstellung „Rainer Devens – Haus und Stadt“ ist noch bis Heilige Drei Könige im Museum Wasserburg geöffnet. Die ruhige Weihnachtszeit kann also noch mal zu einem entspannten Museumsbesuch genutzt werden.

Das Gemälde „Winterstadt“ (oben) entstand 2003 in Acryl auf Papier. Es zeigt das für die Weihnachtszeit ungewöhnliche Bild der verschneiten Innfront. Oft lässt das Naturschauspiel bis Januar oder Februar auf sich warten.

Die Bildkomposition basiert auf einer älteren Skizze, die Devens bereits in den 1990er Jahren angefertigt hatte. Durch gute Kontakte hatte er die Möglichkeit erhalten, aus einem höher liegenden Stockwerk eines Hauses im unteren Burgerfeld heraus die winterliche Innfronnt zu skizzieren und so den gegenüber stehenden Häusern auf „Augenhöhe“ zu begegnen. Vor dem Hintergrund der Skizze, die ebenfalls in der Ausstellung zu sehen ist, hat der Maler mehrere Gemälde entwickelt.

Das ausgestellte Bild zeigt im Gegensatz zu vielen anderen Werken nicht nur die einzelnen Häuser, sondern bezieht auch in stilisierter Form deren Umgebung, den Inn, den Uferbereich und den Himmel mit ein, um den Winter in das Bild zu integrieren, der für das nassgraue Farbspiel auf den Fassaden verantwortlich ist. Die Häuser scheinen regelrecht zu frieren, zu zittern und noch enger zusammenzurücken.

In den letzten Wochen sind zahlreiche Werke aus der Ausstellung verkauft worden, die nach Abschluss der Ausstellung an neue Besitzern gehen werden. Bis zum 6. Januar 2017 sind sie noch einmal zu sehen. Am 24.12., 25.12. sowie am 31.12.2016 ist das Museum geschlossen. Die erfolgreiche Ausstellung feiern der Künstler und das Museum mit einer Finissage am letzten Ausstellungstag ab 16 Uhr und laden Leihgeber, Freunde des Museums und Interessierte bei Musik und einem Umtrunk zum Gespräch und zum Verweilen ein.

Abbildungen:        Rainer Devens: Winterstadt. Acryl auf Papier, 2003.

 

 

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