„Ausbau der B15 kann geplant werden“

... sagt MdB Daniela Ludwig - Gestern Bundesverkehrswegeplan 2030 verabschiedet

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ludwig-daniela Die unmittelbare Region komme im gestern verabschiedeten Bundesverkehrswegeplan 2030 gut weg – dieser Ansicht ist Daniela Ludwig, Mitglied des Bundestags der CSU aus Rosenheim, die sich schon immer klar gegen die so umstrittene, einst vorgesehene B15neu ausgesprochen hatte. Ein Ausbau der alten B15 sei im weiteren Bedarf nun mit Planungsrecht verankert. Damit könnte jetzt zumindest mit den Planungen begonnen werden, so Ludwig – auch mit Blick auf die Ortsumfahrung Lengdorf bei Rott. Neben diesem Projekt seien der Brennernordzulauf und der Ausbau der A8 zwischen dem Inntaldreieck und dem Chiemsee festgeschrieben …

Mit dem vordringlichen Bedarf des Brennernordzulaufs habe man in Berlin dessen Notwendigkeit erkannt …

Schon im Sommer heuer hatte Ludwig das mitgeteilt: „Es freut mich sehr, dass die Ortsumfahrung Lengdorf im Vergleich zum ursprünglichen Entwurf nunmehr als eigenständiges Projekt in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wurde. Bereits im April hatte ich mich mit einem Brief an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt gewandt und die unabhängige Bewertung der Ortsumfahrung gefordert.

Denn die Ortsumfahrung hat auch jenseits der Ausbaufrage im Abschnitt von Haag bis zum Anschluss an die A8 eine hohe Bedeutung, der meiner Meinung nach im Rahmen einer Einzelmaßnahme besser Rechnung getragen würde. Dass die Ortsumfahrung nun im Weiteren Bedarf mit Planungsrecht aufgenommen wurde, halte ich für einen großen Erfolg für die Region. Denn so kann auch unabhängig von den Planungsfortschritten der B15 mit der Planung begonnen werden.“

 

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23 Gedanken zu „„Ausbau der B15 kann geplant werden“

  1. Endlich kommt die neue B15. Eine wichtige Entlasung der A99 um München herum.

    Ausserdem wertet es die ganze Region auf. Eine rasche Verbindung in alle Richtungen entsteht. Ob es der Anschluss zur A94 ist München Passau oder eben jetzt vom Brenner über Rosenheim ( A8) Landshut A92 bis Regensburg A94.

    Dazu eine Autobahnausfahrt Soyen ! Das hat was ! Das dient der raschen Weiterentwicklung des Ortes.

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  2. Hervorragende Strassenverbindungen sind ein sehr wichtiger Infrastruktur – Bestandteil.

    Schaut man in Länder der dritten Welt sieht man das deutlich. Ohne ein hervorragendes Strassennetz gibt es keine wirtschafliche Entwicklung, gibt es keinen Wohlstand in den Ländern.
    Dazu kommt das mögliche rasche Eingreifen bei Unfällen durch Notarzt Feuerwehr und Polizei.
    Das rettet Leben.
    Ebenso garantiert es die frische Versorgung mit Lebensmitteln, rasch und überall hin.
    Das enorm gestiegene Einkaufen per Online – das erfordert höhere Transportkapazitäten auf den Strassen, jeder will seine Ware schon gerne am nächsten Tag haben.
    Wir sind es gewohnt mobil zu sein, mal schnell nach München Rosenheim, Salzburg oder in den Urlaub in die Berge nach Italien, Frankreich oder oder zu fahren.
    Das alles geht nur mit einem hervorragend ausgebautem Strassennetz.
    Strassen sind in der Tat unsere Lebensadern im Lande.

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    1. Natürlich möchten wir alle mobil sein, aber ich fahre auch gerne mit dem Zug, wenn es denn vernünftige Preise und Verbindungen gibt. Die Schweiz, Österrich und Italien haben es scheinbar begriffen, das es sinnvoll ist gerade den Güterverkehr von der Strasse auf die Schiene zu verlagern (Gotthardtunnel, Brennerbasistunnel). Bei uns pflastert man lieber weiterhin vormals nahezu unberührte Natur (Isental) zu oder möchte wie im Fall der B15neu gleich noch eine neue Autobahn bauen. Während unsere Nachbarn versuchen das Inntal und deren Bewohner vom Verkehr zu entlasten, wird hier an den 3 spurigen Ausbau der bestehenden Autobahn geplant, anstatt Zeit und Geld in die Ausarbeitung einer Anbindung oder eines Ausbaus der Bahnstrecke an den Brennerbasistunnel zu investíeren.

      Aber bei uns wird es ja schon als riesiger Erfolg gefeiert, wenn ein Regionalzentrum wie Wasserburg 2016 (in Worten zweitausendsechzehn) endlich eine Stundenanbindung an München bekommt. Milliarden werden weitehin in den Ausbau von Strassen gesteckt, anstatt für einen anständigen öffentlichen Nahverkehr zu sorgen. In Wasserburg kriegt man es nach wie vor nicht auf die Reihe, den Stadtbus im Halbstundentakt anzubieten. Ein Armutszeugnis.

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      1. Ein Zug, so wie er bei uns oft nur mit wenigen Fahrgästen besetzt ist, ist eine richtige Dreckschleuder.

        Die Dieselmotore der Züge bis 2013 – und das sind die meisten die hier verkehren – haben keinerlei Abgasreinigung. Aber schon gar nichts.
        Wenn ein Dieseltriebwagen mit 3 Waggons unterwegs ist und nur 10 Zuggäste mitfahren, sind die Emissionen um den Faktor 600 höher, als wenn jeder Zuggast mit seinem eigenen PKW fahren würde.

        Erst ab 2013 sind Abgasvorschriften erlassen worden, die aber denen von PKW bei weitem nicht entsprechen.

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    2. Bin ja gespannt was die dann sind, sobald uns in 10-20 Jahren das Benzin ausgeht 😉

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      1. Seit ich denken kann, und das sind jetzt gut 60 Jahre, höre ich immer wieder, dass uns das Erdöl ausgeht. Schon 1960 sagte man, dass in 20 Jahren das Erdöl zu Ende ist. Nichts ist zu Ende gegangen, es werden enorme Mengen gefördert und das permanent.

        Viele Wissenschaftler sprechen auch von einem abiotischen Produkt, Erdöl wird im Erdinneren ständig nachproduziert.
        Ich denke mal diese Mär vom Ausgehen des Erdöls hat meist wirtschaftliche und politische Gründe.

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        1. Man darf sich das auch nicht so vorstellen wie bei einem Bierfass, wo plötzlich nur noch Schaum kommt und danach gar nix mehr. Aber ein großer Teil der heutigen kriegerischen Auseinandersetzungen sind ja wohl nicht s anderes als Verteilungskämpfe um das immer weniger verfügbare und unter immer schwierigeren und umweltschädlicheren Bedingungen zu fördernde Restvorkommen des Erdöls und anderer fossiler Energieträger.

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  3. Ja, „witzig“ dass es da funktioniert wo man sich wirtschaftlichen Vorteil sichern kann und die LKW’s und Urlauber schnell vorwärts kommen.
    Lt unserem Verkehrsminister müssen ausländische (!!) Fahrzeuge auf Bundesstrassen ja nichts zahlen… Schön also, wenn man diese nun ausbaut…
    Aber wenn ich überlege… Es wäre auch von Vorteil, wenn der Sanka schneller durch Reitmehring käme.

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    1. Bundesstraßen werden in die Maut für ausländische Verkehrsteilnehmer mit einbezogen. Man ist ja nicht dumm und weiß, dass man damit das Ausweichen auf Landstraßen verhindern kann und will.

      Natur, Natur lese ich immer wieder. Wir Menschen sind auch ein Teil der Natur ! Viele tun so, als ob wir hier zu Gast wären, nein, wir sind ein Teil dieser unserer Welt.

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      1. Dann sollte man auch so schlau sein, die Natur nicht zu zerstören.

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      2. Ich habe mich wahrscheinlich zu spontan und daher undeutlich ausgedrückt ! Freilich, kann man mit bezahlter Maut auch auf Bundesstraßen fahren, aber man kann sich die Maut eben auch genausogut sparen und NUR Bundestrassen fahren. Die sogenannten Mautpreller freuen sich, wenn die Bundestrassen schön ausgebaut werden . Urlauber und Brummis müssen sich nach Jahrzehntelanger kostenfreier Nutzung der Autobahnen dann auch weiterhin nicht “ benachteiligt fühlen“ ? … die 10 Tagevignette von 2, 50 bis 15 Euro kann man sich getrost sparen .( Entschuldigung für das Ausschweifen in diese Lächerlichkeit.)
        Die Ironie am Ende meines ersten Kommentars bezog sich darauf, dass man es bei der B304 – Reitmehring – und deren unfallträchtige Kreuzungen davor, nicht schafft sich a) einig zu werden und b) die Finanzierung klar zu machen. Schaut man in die Nachbarländer ist so eine Unter .- Überführung innerhalb kürzester Zeit auf die Beine gestellt… Bei uns fragt man sich langsam ( nach einem Jahrzehnt?? ) wer sich da wohl quer stellt und ob dieses Projekt künstlich verhindert wird. Mit Logik ist das kaum mehr zu erklären…. Die B15 hingegen wird forciert auf Biegen und Brechen! Das hat sicherlich nichts mit Naturgedankengut zu tun, behaupte ich jetzt einfach mal….

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        1. Dem stimme ich zu. Hier in diesen Kommentaren stellen sich die meisten auch quer!

          Es ist Mode geworden, dass jeder der bessere Innenminister, Aussenminister oder Verkehrsminister sein will.

          Gschaftlhuber nennt man die in Bayern.

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  4. Ich habe mir gerade die Kommentare durchgelesen und habe mich richtig amüsiert.
    Alle Faktoren sind durchgegagnen worden bis auf einen!
    Die können doch heute schon nicht auf der Straße fahren geschweige denn links abbiegen. Siehe Soyen, Wasserburg, Innbrücke, Rott und so weiter.
    Wird sich die Unfallhäufigkeit vermehren?
    Und zu dem Punkt mit ‚Straßen müssen her auf Teufel komm raus‘. Also mal halb lang, bis jetzt bin ich immer aus Wasserburg rausgekommen und in eine andere Stadt oder gar Land. Man wird es nicht für möglich halten, die bestehenden Straßen haben gereicht. Und die LKW, die sollen wenn sie nichts auszuliefern haben, auf die Autobahnen, wo sie hin gehören. Schon mal versucht so einen bescheidenen, extra langen LKW zu überholen?
    Der Ausbau ist Mist, die Umgehung kann ich ja noch verstehn, aber dann ist gut.
    Viel wichtiger wäre die Sache in Reitmehring, das ist für die Anwohner und die Autofahrer eine Belastung, die von Jahr zu Jahr schlimmer wird.

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    1. Vielleicht hab ja auch ich einen Verständnisfehler, aber so viel mehr als eben die Umfahrung von Lengdorf und ein paar Abschnitte mit wechselseitigen Überholspuren (sog. 2+1-Ausbau) soll doch auch gar nicht passieren, oder? Genau das ist doch der geplante „Ausbau der B15“ – und eben nicht die autobahngleiche sogenannte „B15 neu“.

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    2. Man darf hier ruhig etwas weiter ausholen im Denken. Die Überführung der Bahnlinie in Reitmehring geht im Zuge der neuen B15 locker mit. Die Grundstücke um den Bahnübergang herum sind schon seit Jahren angekauft worden.
      Die neue B15 ist sinnvoll und zerstört keine Natur, es wird mehr Bodenfläche versiegelt, das ist klar, aber man kann halt auch kein Omlett machen ohne ein Ei zu zerschlagen.

      Für die Gläubigen unter uns habe ich hier den passenden Satz zur Erinnerung als Gott den Menschen schuf:

      Und Gott sprach: Wir wollen Menschen machen nach unserm Bild uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh auf der ganzen Erde, auch über alles, was auf Erden kriecht! (Psalm 8.6-9) 27 Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; männlich und weiblich schuf er sie. (1. Mose 2.7) (1. Mose 2.22) (Matthäus 19.4) (Epheser 4.24) 28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, was auf Erden kriecht!

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      1. Im letzten Absatz lese ich nichts über einen autobahnähnlichen Ausbau der B15 oder überhaupt etwas zum Strassenbau. Warum soll das ein paassender Satz (es sind zudem mehrere Sätze) zum Thema sein soll, bleibt ein Geheimnis.
        Aber Hans-Gregor schreibt öfters mysteriös, z.B. um 13:09: „Ein Zug, so wie er bei uns oft nur mit wenigen Fahrgästen besetzt ist, ist eine richtige Dreckschleuder.” Warum ist ein Zug eine Dreckschleuder wenn er mit wenigen Fahrgästen besetzt ist? Was ist, wenn viele drin sitzen? Schleudert der dann weniger Dreck aus?

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        1. Nun wird die neue B15 von der AUTOBAHNdirektion Südbayern geplant

          Es handelt sich um eine „gelbe Autobahn“. Eine spätere Umwidmung zur Bundesautobahn ist denkbar.
          https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesstra%C3%9Fe_15n

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      2. Manuel Michaelis

        Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan…
        …hat dazu geführt, dass unsere Ressourcen knapp geworden sind, die Meere „leergefisch“ und verschmutzt – die Artenvielfalt dezimiert wird etc etc.
        Zudem wurde diese Ideologie dazu benutzt andere Völker als tierähnlich zu definieren, um sie nach diesem Leitbild auszurotten.
        Im 21. Jahrhundert sollten wir uns von solcherart Ideologie schleunigst verabschieden.

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        1. Das ist keine Ideologie das ist chrisliche Lehre

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          1. Manuel Michaelis

            Ideologie (griechisch ἰδεολογία – Lehre von der Idee bzw. Vorstellung: von griechisch ἰδέα (idea, „Erscheinung“) und λόγος (logos, „Lehre“)) steht im weiteren Sinne bildungssprachlich für Weltanschauung

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          2. Ja servus,
            is doch alles für die Katz, Fortschritt kannst ned aufhalten,
            bis de neue Straßn fertig is, brauchts keiner mehr, weil wir dann alle mit dem Autoflugmobil
            durch de Gegend fliegen und andere Probleme ham!!!!!

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