„Christkindlmärkte nicht gefährdet“

Polizei: Derzeit keine Erkenntnisse auf konkrete Gefährdung in der Region

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DSC_7698Landkreis – In den kommenden Wochen finden auch im südlichen Oberbayern wieder viele Christkindls- und Weihnachtsmärkte statt. Der Wasserburger Christkindlmarkt startet beispielsweise kommenden Freitag, 27. November, um 17 Uhr. Rosenheims Polizeipräsident Robert Kopp: „Trotz der jüngsten Ereignisse liegen derzeit keine Erkenntnisse vor, dass eine konkrete Gefährdung für die regionalen Veranstaltungen besteht. Dennoch ist es wichtig, Augen und Ohren offen zu halten und bei verdächtigen Wahrnehmungen sofort den Polizeinotruf 110 zu verständigen.“

Eigentlich sind Christkindls- und Weihnachstmärkte beliebte Anlaufadressen für „kriminelle Leichtgewichte“, die das Gedränge zwischen den Ständen nutzen, um die Besucher um ihr Bargeld zu erleichtern. Aufgrund der aktuellen Ereignisse hat sich der Fokus der sensibilisierten Polizeibeamten, die hoch motiviert und engagiert ihren Dienst verrichten, allerdings verschoben, so heißt es in  einer Presseerklärung des Polizeipräsidiums heute am Freitagnachmittag..

Die Polizei wird ein wachsames Auge auf die Veranstaltungen richten und konsequent einschreiten, wenn dies für die Sicherheit notwendig ist. In enger Abstimmung mit den Veranstaltern werden die erforderlichen Maßnahmen getroffen, zu denen auch verstärkte Polizeipräsenz  und Taschenkontrollen gehören, um einen störungsfreien und friedlichen Verlauf der Weihnachtsmärkte zu gewährleisten.

Die Polizei: „Die vergangenen Tage führen uns eindrucksvoll vor Augen, dass es eine hundertprozentige Sicherheit bei Veranstaltungen mit mehreren tausenden Besuchern nicht geben kann. Nach jetzigem Stand liegen keine Erkenntnisse für eine konkrete Gefährdung der regionalen Christkindls- und Weihnachtsmärkte vor. Angst, Panik oder Hysterie sind aber mit Sicherheit die falschen Ratgeber.“

Polizeipräsident Robert Kopp lässt es sich nicht nehmen, die Märkte zu besuchen und wünscht allen Besuchern eine besinnliche Vorweihnachtszeit.

Ungeachtet dessen bittet die Polizei bei verdächtigen Wahrnehmungen sofort den Polizeinotruf 110 zu verständigen. „Hierbei gilt der Grundsatz: Lieber einmal zu oft angerufen, als zu spät!“ so Polizeipräsident Robert Kopp.

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