Auch Rettungskräfte verletzt

Betriebsunfall in Eiselfing mit giftigen Chlorbenzol-Dämpfen

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BlaulichtEiselfing – Wie die Polizei so eben mitteilte, mussten bei dem Gefahrengut-Unfall am Donnerstag in Eiselfing (wir berichteten) auch zwanzig Einsatzkräfte ärztlich versorgt werden. Drei von ihnen kamen vorsorglich in die umliegenden Krankenhäuser, so die Auskunft der PI Wasserburg. Ob die betroffenen Einsatzkräfte ohne Atemschutz geholfen hatten, wurde nicht gemeldet. Auch ist noch unklar, warum es zu dem Unfall kam. Der 31-jährige bewusstlose Arbeiter, der in den Tank gefallen war, habe schwere Vergiftungs-Symptome gehabt. Trotz Atemschutz!

Es hatte sich um ein gefährliches Chlorbenzol-Gemisch gehandelt. Der Mann war in einen Silotank eines Sattel-Aufliegers gefallen und beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte bereits bewusstlos auf dem Boden gelegen. Der Unfall ereignete sich bei Reinigungsarbeiten, wobei eine noch nicht näher definierte Chlorbenzol-Verbindung ausgetreten war.

Chlorbenzol ist leicht entzündlich, Dämpfe und Nebel können mit Luft explosionsfähige Gemische bilden. Auch wirkt es stark hautreizend und kann Kunststoffe durch Auflösung angreifen. Die Dämpfe wirken betäubend und sind nervenschädlich.

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