Nord-Südschlager im Kathreinstadion

Am Sonntag erwarten Starbulls Tabellensechsten Bremerhaven

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starbulls_logoRosenheim  – Am Sonntagabend, 18 Uhr. erwarten die Starbulls den Tabellensechsten Bremerhaven zum Nord- Südschlager im Rosenheimer Kathreinstadion. Damit wird der Auftakt zum zweiten Saisonviertel eingeläutet. Noch vor der Saison als nahezu gleichstark eingeschätzt, so liefert zumindest der aktuelle Ausblick auf die Tabelle eine höchst unterschiedliche Momentaufnahme beider Teams. Während die Grün-Weißen mit 24 Punkten den dritten Tabellenplatz belegen, liegen die Norddeutschen, mit 17 Punkten auf Rang Sechs.

Beide Mannschaften hatten noch am Freitag in ihren jeweiligen Aufgaben hart zu kämpfen gehabt. Während Fischtown zuhause nach Penaltyschießen gegen den SC Riessersee immerhin zwei von drei Punkte sichern konnte, unterlagen die Starbulls auswärts, nach einem denkwürdigen Spiel, beim Aufsteiger Bad Nauheim in der Overtime. Dabei sahen die Bayern bis drei Sekunden vor Ende der Partie wie der sichere Sieger aus, bis sie schließlich von Nauheims Goldhelm und Trainersohn Taylor Carnevale aus allen Siegesträumen gerissen wurden.

Betrachtet man aber die lange Ausfallliste der Starbulls, dann kann man dem einen errungenen Punkt durchaus etwas Positives abgewinnen, auch wenn der „Last- Second- Ausgleich“ natürlich äußerst schmerzlich gewesen war. Zwar konnten mit Stephan Gottwald und Benjamin Zientek zwei Akteure wieder mitmachen, jedoch stand mit Kim Staal kurzfristig ein weiterer wichtiger Spieler wegen einer Schulterverletzung nicht zur Verfügung. Nachdem auch Robin Weihager wegen einer wichtigen privaten Angelegenheit nach Hause fliegen musste, war Franz Steer gezwungen, neben den Umstellungen in den Sturmreihen, auch noch die Zusammenstellung der Verteidigerpärchen zu ändern. Staal wird auch gegen Bremerhaven nicht spielen können, wohingegen Robin Weihager wieder im Lande ist und somit auch spielen wird.

Für die Fischtown Pinguins bedeutete die Reise nach Rosenheim in der Vergangenheit bisher nichts Gutes. Sechsmal mussten sie an der Mangfall antreten, sechsmal verließen sie das Eis als Verlierer. Auch die erste Begegnung beider Teams in dieser Saison ging an die Starbulls, die an der Küste knapp mit 3:2 die Oberhand behielten. Was bedeutet dies für die anstehende Partie? Nichts! Wie pflegte Franz Steer so schön zu sagen? „Umso länger eine Serie anhält, desto näher rückt die Wahrscheinlichkeit, das sie gebrochen wird.“ Geht es allerding nach dem Willen von Gottwald und Co., so dürfte diese Serie gut und gerne noch länger bestand haben.

Spiele gegen die Norddeutschen waren nie Langweiler gewesen, was sicherlich auch an der offensiven Ausrichtung der Mannschaft von Mike Stewart liegen mag, die auch auswärts nicht dafür bekannt ist sich hinten einzuigeln. Dabei klappt noch nicht alles so, wie es sich Stewart vorstellt. Funktioniert die erste Reihe, hat die zweite einen schlechten Tag, oder umgekehrt. Sechs Siegen stehen fünf Niederlagen gegenüber und so scheint die durchaus ambitionierte Truppe derzeit auf der Stelle zu treten. Was die Mannschaft jedoch auszeichnet ist ihr unbändiger Kampfeswille. Eine Eigenschaft die ihnen von Mike Stewart eingeimpft worden ist.

In Anbetracht der Ausgeglichenheit der Liga und der personell angespannten Lage, ist ein weiterer Rosenheimer Sieg durchaus keine Selbstverständlichkeit, auch wenn die Tabelle vielleicht etwas anderes suggerieren möchte. Jedes Spiel fängt bei null an, alles was war zählt heute nicht mehr. Rosenheim möchte aber unbedingt oben dran bleiben, Fischtown den Anschluss an die Tabellenspitze wieder herstellen. Für Spannung ist also einmal mehr gesorgt und mal sehen, ob das zweite Saisonviertel ähnlich erfolgreich beginnt wie das Erste.

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