Stille Nacht? In Rosenheim nicht …

Seit Heiligabend: Viel Arbeit für die Polizei

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BlaulichtDie Besinnlichkeit der Weihnachtsnacht in der Rosenheimer Innenstadt war von kurzer Dauer und „bescherte“ so der Rosenheimer Polizei einige Einsätze. Schon in den frühen Abendstunden wurden Ruhestörungen gemeldet. Zu späteren Stunden kam es dann zu mehreren verbalen, zum Teil auch körperlichen Auseinandersetzungen. Aus diesem Grund mussten vier Personen Heiligabend in Sicherheitsgewahrsam verbringen. Außerdem standen ein Baum und eine Wohnung lichterloh in Flammen …

Gegen einen besonders uneinsichtigen Mann wurde Anzeige erstattet, da er trotz mehrmaliger Aufforderung der Polizei keine Einsicht zeigte, Ruhe walten zu lassen.

Gegen 22.10 Uhr zündeten zwei Personen unerlaubterweise bereits eine Woche vor Silvester in der Ebersberger Straße in Rosenheim eine Rakete. Diese flog bis in die Mayerbachstraße und landete in einem Baum, welcher Feuer fing. Die Flammen loderten hierbei bis an das angrenzende Wohnhaus und verkohlten sowohl die Hausmauer als auch das Dach leicht. Nur durch Glück kamen keine Personen zu Schaden.

Die Hinweise auf die beiden Täter sind bislang noch dürftig. Durch einen Zeugen wurde bekannt, dass zwei Personen, welche sich in der Nähe aufhielten, kurz nach Beginn des Brandes in einen Pkw stiegen und wegfuhren. Bei dem Pkw sollte es sich um einen Audi handeln.

Zeugen, die dies beobachten konnten, werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-2200 zu melden.

In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass das Abfeuern von zugelassenen Feuerwerkskörpern nur am Silvester- und am Neujahrstag gestattet ist.

Der Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Rosenheimer Stadtteil Aisingerwies verursachte am Mittwochmorgen, einen Sachschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Die Ermittlungen zur Brandursache werden von der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim geführt.

Eine Zeuge bemerkte am Morgen gegen 8.40 Uhr eine starke Rauchentwicklung aus einem Mehrparteienhaus in der Mangfallstraße. Nachdem die Feuerwehr den Brand in der stark verrauchten Wohnung im zweiten Obergeschoss gelöscht hatte und die Räume gelüftet waren, stellten die Beamten des Rosenheimer Kriminaldauerdienstes fest, dass der Brand in einem als Büro genutzten Raum ausgebrochen war.

Viele elektrische Geräte schmolzen in der Hitze fast bis zur Unkenntlichkeit. Andere Zimmer der Wohnung wurden durch starken Rußniederschlag beschädigt, der entstandene Sachschaden dürfte 30.000 Euro betragen. Aussagen zur Brandursache können derzeit noch keine getroffen werden, hier werden in den kommenden Tagen noch Untersuchungen nötig sein.

Der Wohnungsinhaber selbst war zum Zeitpunkt des Brandes nicht zuhause und konnte bis jetzt auch noch nicht erreicht werden.

 

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