„Sind in Ungarn schlecht behandelt worden“

Männer, Frauen, Kinder: Große Gruppe aus dem Kosovo in Zug entdeckt

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SONY DSCTrotz Adventszeit kann bei der Bundespolizei von „staader Zeit“ keine Rede sein. Auch gestern haben die Beamten im Rosenheimer Zuständigkeitsbereich insgesamt 50 unerlaubt Eingereiste in Gewahrsam genommen. Allein 42 Personen wurden von Schleierfahndern im Nachtzug aus Budapest ohne die erforderlichen Einreisedokumente festgestellt. Auf Höhe Prien stießen Traunsteiner Fahnder auf eine große Gruppe ausländischer Staatsbürger verschiedener Herkunft. Nach Hinzuziehen der Bundespolizei konnten 42 Personen hauptsächlich aus dem Kosovo, wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise in Gewahrsam genommen werden, heißt es heute. Die Männer, Frauen und Kinder …

… waren laut eigener Aussagen in Ungarn schlecht behandelt worden und wollten nun ihr Glück in Deutschland versuchen. Ein Schutz-Ersuchen äußerten sie jedoch nicht.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen stimmte ein Großteil der unerlaubt Eingereisten einer freiwilligen Ausreise zu. Ein 23-jähriger Kosovare und ein 19 Jahre alter Serbe müssen schon bald in ihre Heimatländer zurückkehren. Sechs der Aufgegriffenen wurden von den Bundespolizisten an die Erstaufnahmeeinrichtung in München weitergeleitet

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