Senioren sollen sicher ankommen

Zum ersten Mal spezielles Training für ältere Mitbürger beim Polizeipräsidium

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seniorUnter dem Motto „Sicher ankommen“ führte das Polizeipräsidium Rosenheim gestern zum ersten Mal in der Region ein Verkehrssicherheitstraining für Senioren durch. Das Fazit fällt aus Sicht aller Beteiligten erfreulich aus. 35 ältere Mitbürger waren der Einladung der Polizei zum ersten Sicherheitskurs für Senioren gefolgt und nach Rosenheim-Westerndorf gekommen.

Nach der Begrüßung durch den Ersten Polizeihauptkommissar Bernd Heller vom Sachgebiet Verkehr des Polizeipräsidiums und Hans Nowak, den 1. Bürgermeister des Marktes Neubeuern, der zugleich Vorsitzender der Sicherheitsgemeinschaft Inntal ist, ging es los.

An vier Stationen, die Polizeibeamte und Mitglieder der Verkehrswacht Rosenheim betreuten, erhielten die Teilnehmer Anregungen und Tipps für alltägliche Verkehrssituationen, aber auch hilfreiche Informationen zum Thema „Wie schütze ich mich vor Falschgeld?“ oder dem sogenannten „Enkeltrick“.

Ihr fahrerisches Können konnten die älteren Semester am Fahrsimulator der Verkehrswacht Rosenheim unter Beweis stellen. In verschiedenen Verkehrssituationen wurden dabei eine vorausschauende Fahrweise und ein rechtzeitiges Bremsen gefordert.

Erholen konnten sich die Teilnehmer am Ende der Veranstaltung bei Kaffee und Kuchen, dazu hatte dankenswerterweise die Sicherheitsgemeinschaft Inntal eingeladen.

Die Veranstaltung, die auch von Medienvertretern aufmerksam begleitet wurde, wurde einhellig von allen Besuchern als sinnvolle und hilfreiche Aktion bewertet und die Polizeibeamten erhielten ein großes Lob für die realitätsnahe Präsentation der Themen. Einige Senioren möchten sogar ein zweites Mal teilnehmen.

Interessierte, die sich anmelden oder Auskünfte zum Ablauf erhalten wollen, können sich direkt beim Polizeipräsidium Oberbayern Süd unter der Telefonnummer (08031) 200-1052 oder per E-Mail unter pp-obs.verkehrspraevention@polizei.bayern.de melden. Einzige Voraussetzung: Sie sollten 65 Jahre oder älter sein. Teilnehmer können zum Kurs gerne eine Begleitperson mitnehmen.

Foto: Polizei

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