Mit 10.000 Euro im Nachtzug unterwegs

In Begleitung von fünf Syrern ohne Papiere - Angeblicher Autokauf

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SONY DSCGroßkarolinenfeld – Die Bundespolizei hat am Wochenende nahe Großkarolinenfeld einen mutmaßlichen Schleuser festgenommen. Rosenheimer Fahnder kontrollierten in einem Schlafwagenabteil des Nachtzuges aus Budapest sechs syrische Staatsangehörige. Fünf Personen im Alter von 15 bis 34 Jahren hatten keine Reisedokumente dabei. Der mutmaßliche Schleuser (41) konnte sich mit einem ungarischen Flüchtlingspass ausweisen. Bei der Durchsuchung auf der Dienststelle fanden die Beamten rund 10.000 Euro im Gepäck des Mannes. Auf die hohe Bargeldsumme angesprochen …

… hatte der Syrer eine spontane Erklärung: Angeblich wollte sich der Flüchtling in Saarbrücken ein neues Auto kaufen, obwohl sich sein kaputtes Fahrzeug zur Reparatur in einer Stuttgarter Werkstatt befinden soll.

Zur Sicherung des anstehenden Strafverfahrens musste der syrische Staatsangehörige 2.000 Euro zahlen. Anschließend durfte er die Dienststelle der Bundespolizei wieder verlassen und seine Reise fortsetzen. Seine fünf Begleiter stellten ein Schutzersuchen und wurden an die Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet.

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