Landrat Neiderhell tritt nicht mehr an

CSU schlägt Flintsbachs Bürgermeister Berthaler vor

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Landrat berthaler_kRosenheim – In der nächsten Wahlperiode wird der Rosenheimer Landrat Josef Neiderhell (links) nicht mehr für das Amt des Landrats kandidieren. Das gab er am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Rosenheim bekannt. Seine Entscheidung erfolgte aus privaten Gründen. Neiderhell wird damit Ende April 2014 aus dem Amt scheiden. Nachfolger soll Wolfgang Berthaler, Bürgermeister in Flintsbach, werden.

Der CSU-Kreisvorsitzende Klaus Stöttner bedauerte die Entscheidung Neiderhells und zollte ihm „größten Respekt für den Entschluss“. „Josef Neiderhell hat wichtige strategische Entscheidungen für die Zukunft des Landkreises in seiner Amtszeit getroffen. Er hat die Weichen für eine sehr gute Entwicklung gestellt“, sagte Stöttner. Als Nachfolge-Kandidaten wolle die Landkreis-CSU den Flintsbacher Bürgermeister und Sprecher der Landkreisbürgermeister, Wolfgang Berthaler, ins Rennen schicken.

Dies hat der Kreisvorstand am Montag einstimmig entschieden. Das letzte Wort haben die Delegierten bei einer Aufstellungsversammlung am 26. Oktober. Stöttner betonte, dass sich Berthaler aus den internen Diskussionen als geeigneter Kandidat herauskristallisiert habe. Der Kreisvorstand sei überzeugt, dass Berthaler als Sparkassenbetriebswirt und langjähriger Bürgermeister die notwendige Erfahrung in der Kommunalpolitik sowie die fachlichen und menschlichen Voraussetzungen optimal erfülle.

„Berthaler wird von allen Bürgermeistern hoch geschätzt. Er kann auch einmal unangenehme Dinge durchsetzen“, erläuterte Stöttner. Bei wichtigen Themen wie dem Bau des Brennerbasistunnels habe Berthaler als Sprecher der Inntalgemeinden außerdem wesentliche Akzente gesetzt. Auch Neiderhell und der Kreistagsfraktionsvorsitzende Otto Lederer empfahlen Berthaler als künftigen Landrat.

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