Molkereien: Zweite Verhandlung gescheitert

Arbeitgeber rufen Schlichtung an - Mit weiteren Streiks gedroht

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Landkreis – Am heutigen Donnerstag fand die zweite Verhandlungsrunde für die etwa 14.000 Beschäftigten der bayerischen Milchwirtschaft statt. Auf die Forderungen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) gaben die Arbeitgeber folgende Angebote ab, heißt es in einer Presseerklärung am Abend: Keine unbefristete Übernahme der Ausgelernten, keine Ausbildungsquote, keine Überprüfung der Altersteilzeit und ein Erhöhungsangebot von 2,8 Prozent mehr Lohn. „Damit geben wir uns nicht zufrieden – wir haben den Arbeitgebern eine deutliche Ausweitung der Streiks angedroht“, so Peter Schmidt, Verhandlungsführer der NGG in Bayern. „Daraufhin haben die Arbeitgeber die Schlichtung angerufen.“

Aber man bereite sich auf eine Urabstimmung und einen Erzwingungsstreik vor – falls die Schlichtung zu keinem Ergebnis führe, so Schmidt am heutigen Abend weiter. Die Tarifkommission der NGG fordert nach wie vor – wie bereits berichtet – eine Erhöhung der Entgelte um sechs Prozent, die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten im erlernten Beruf, eine Erhöhung der Ausbildungsquote und die Überprüfung des Tarifvertrages zur Altersteilzeit.

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