Georg Reinthaler (29) will ins Rathaus

Auch Eiselfinger Grüne nominieren Bürgermeister-Kandidaten

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Georg ReinthalerEiselfing – Der 29-jährige Politikwissenschaftler Georg Reinthaler will im kommenden Frühjahr neuer Eiselfinger Rathauschef werden. Im Rahmen ihrer Aufstellungsversammlung für die Kommunalwahl 2014 nominierten ihn die Mitglieder des Grünen-Ortsverbandes jetzt einstimmig zum Bürgermeister-Kandidaten. Damit ist er der dritte Kandidat in Eiselfing, was für große Spannung im März 2014 sorgen wird. Darüber hinaus stellten die Grünen eine siebenköpfige Bewerberliste für den neuen Gemeinderat auf.

„Ich bin hier in unserer Heimatgemeinde Eiselfing aufgewachsen, fest verwurzelt und engagiere mich bereits seit vielen Jahren ehrenamtlich für meine Mitbürger“, betonte Georg Reinthaler, der unter anderem Kreisrat sowie stellvertretender Kommandant und Jugendleiter der Freiwilligen Feuerwehr Bachmehring ist. Nach einer Ausbildung mit anschließender Berufstätigkeit als staatlich examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger hat er Politikwissenschaft studiert. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Journalist und absolviert parallel dazu ein sozialwissenschaftliches Aufbaustudium, welches er im Frühjahr 2014 abschließen wird.

„Für einen dynamischen Neustart in Eiselfing“

Durch seine beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeiten verfüge er über die nötige Erfahrung sowie das erforderliche Fachwissen für das Amt des Bürgermeisters, erklärte Reinthaler. „Gerade jetzt ist in Eiselfing ein dynamischer Neustart mit frischen und zukunftsorientierten Perspektiven erforderlich.“ Er stehe für eine offene, ehrliche und sachliche Arbeitsweise mit vollem Einsatz für seinen Heimatort. „Dabei schließen sich grüne, nachhaltige Inhalte und ein sanftes Wachstum der Gemeinde nicht aus. Ganz im Gegenteil: Das ist die Zukunft und nicht ein krampfhaftes Festhalten an längst überholten Strukturen unter dem Deckmantel der Tradition.“

Der Bachmehringer Georg Reinthaler gehört seit 2008 dem Rosenheimer Kreistag an und ist dort auch Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Landkreises. Er bewirbt sich auf dem aussichtsreichen vierten Listenplatz von Bündnis 90/Die Grünen für eine erneute Amtszeit im kommunalpolitischen Gremium, welches die Interessen der Landkreisbürger vertritt. Diesbezüglich vermisse er seine Mitbewerber um die Nachfolge des aus dem Amt scheidenden Rupert Oberhuber, die offensichtlich keinen Wert auf eine direkte und so wichtige Einflussmöglichkeit auf Landkreisebene legten. „Doch gerade als neuer Eiselfinger Bürgermeister benötigt man von Beginn an den unmittelbaren Kontakt zum und ein Mitspracherecht im Kreistag, denn in Rosenheim werden regelmäßig Entscheidungen getroffen, welche auch unsere Gemeinde betreffen.“

Georg Reinthaler kündigte an, dass er bewusst ein ehrenamtlicher Bürgermeister sein wolle, welcher sein Amt dennoch selbstverständlich als Vollzeitstelle betrachte. „Dazu zählen für mich die ständige Präsenz im Rathaus, berufliche sowie persönliche Unabhängigkeit von anderen Arbeitgebern oder Unternehmen und mein Hauptwohnsitz in der Gemeinde.“

Zu den Hauptzielen des grünen Bürgermeisterkandidaten zählen unter anderem „voller Einsatz für den Erhalt des Schulstandorts Eiselfing“, stabile Gemeindefinanzen und ein sanftes Wachstum der Gemeinde mit Innenraumverdichtung anstelle der Ausweisung von Wohn- und Gewerbegebieten an den Ortsrändern oder nahe des Außenbereichs. Darüber hinaus will Reinthaler konkrete lokale Energiewendeprojekte vorantreiben und in diesem Zusammenhang eine Bürgergenossenschaft initiieren. „Um Eiselfing auch in Zukunft familienfreundlich zu gestalten, müssen wir auf die veränderte Arbeitswelt reagieren und bei Bedarf die Kapazitäten für die Kinderbetreuung, etwa durch Krippenplätze, zeitnah ausbauen.“

Wichtig sei ihm auch der direkte Kontakt mit allen Bürgern, weshalb er als neuer Bürgermeister regelmäßig stattfindende Ortsteilversammlung einführen möchte, um auf die spezifischen Anliegen und Probleme der Anwohner eingehen zu können. Über ein Jugendparlament will er der Dorfjugend ein besseres Mitspracherecht bei zentralen Entscheidungen einräumen. Der schrittweise Ausbau der Busanbindung der Gemeinde stehe ebenso auf seiner Agenda, wie eine stärkere finanzielle Unterstützung und damit Anerkennung der „vorbildlichen Jugendarbeit in unseren Ortsvereinen.“

Die Eiselfinger Grünen treten mit folgenden sieben Kandidaten zur Wahl des neuen Gemeinderats an:

Georg Reinthaler, Helmut Stadler, Tony Rauer, Silvia Dietinger, Lisa Dorweg, Peter Reinthaler und Frederik Achatz.

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