Der Auto-Betrug mit dem „Öl im Kühlwasser“!

Polizei warnt vor neuer Masche - Zwei aktuelle Fälle

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BlaulichtLandkreis – Die Polizei warnt vor Fahrzeugaufkäufern, die mit der Masche „Öl im Kühlwasser” die Verkäufer nötigen, das Fahrzeug billiger zu verkaufen. So wurden im Landkreis Rosenheim am 25. September und 9. Oktober zwei Fälle bekannt, heißt es am heutigen Donnerstag, in denen folgendermaßen vorgegangen wurde: Die Personen, dem Augenschein nach südländischer Herkunft, meldeten sich bei einem Autoverkäufer, der sein Fahrzeug im Internet zum Verkauf angeboten hat. Nach der Besichtigung des Fahrzeugs baten die Aufkäufer den Verkäufer, die Motorhaube zu öffnen und anschließend den Motor zu starten…

Kühlwasser heimlich manipuliert

Vermutlich in diesem kurzen Moment oder bei anderer Ablenkung träufelten die Täter Motoröl in den Vorratsbehälter des Kühlwassers.

Wenn sich der Verkäufer dann wieder bei den Aufkäufern vor dem Fahrzeug befand, wurde der Vorratsbehälter geöffnet und von den Aufkäufern festgestellt, dass sich im Kühlwasser Ölrückstände befänden, was auf eine defekte Zylinderkopfdichtung schließen ließe. In einem Fall fing der Motor bei der Probefahrt zu rauchen an.

Dadurch wurden die Autobesitzer verunsichert und die Aufkäufer drücken die Preisvorstellung des Verkäufers nach unten und kauften schließlich das Fahrzeug.

Bei den hier festgestellten Personen handelte es sich laut Polizei um zwei Männer im Alter von etwa 25 bis 30 Jahren, die der deutschen Sprache sehr gut mächtig waren.

Falsche Namen

Erschwerend kommt hinzu, dass die von den Aufkäufern im Kaufvertrag angegebenen Personalien und Anschriften nicht existent sind, so dass nicht nur eine Betrugshandlung sondern auch eine Urkundenfälschung vorliegt.

Die Polizei rät, sich von den Aufkäufern ein Ausweisdokument vorlegen zu lassen und diese Daten zu notieren. Bei Unstimmigkeiten, unter anderem wie oben geschildert, wäre es ratsam, vor dem Verkauf eine Fachwerkstatt aufzusuchen beziehungsweise bei Verdachtsmomenten, die auf einen Betrug hinweisen, die Polizei zu verständigen.

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6 Gedanken zu „Der Auto-Betrug mit dem „Öl im Kühlwasser“!

  1. Martin Döbbecke

    Ja, mir ist das auch gerade passiert.
    Zwei Albaner kamen und nach der Probefahrt war plötzlich Altöl im Ausgleichbehälter ….
    Bin fast zusammen gebrochen … ein V6 Diesel plötzlich kaputt?
    Hat der Motor einen Schaden, hat man braune schaumige Flüssigkeit und nicht eine Altölschicht auf der Kühlerflüssigkeit
    Kaputte Typen.
    Wenn das so ist, nimmt man Wasser und kippt das in den Ausgleichbehälter und so kommt das Altöl wieder raus.

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    1. Wolfgang Lukas

      Meinem Bekannten ist es gestern auch passiert.
      Genau die gleiche Masche. Gott sei Dank, ist er nicht darauf rein gefallen.
      Er ging zur Polizei. Hatte Telefonnummer und Autonummer dabei.
      Wir waren 4 Zeugen. Traurigerweise interessierte das die Polizei nicht.
      Ob wir das beweisen können … Witzig oder??

      Aber der Jugendliche mit dem Mofa, das knappe 40 fährt, da kommen unsere Jungs groß raus.
      Ist schon traurig so was.

      Dann gibts aber immer noch Polizisten, die solche Hinweise ernst nehmen und Meldungen raus geben.
      Super!! Es gibt sie doch noch.

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      1. Ja wir haben gerade eben diese Erfahrung gemacht – im Thüringer Wald in Saalfeld. Wir können zwar nichts beweisen. Aber die „Ankäufer“ sind fast gerade zielgerichtet auf dieses Problem zu. Daher kam uns sofort der Gedanke eines Betruges. Jetzt habe ich mal gegoogelt und siehe da ich hatte recht. Das Auto haben wir selbstverständlich nicht verkauft, da wir von Haus aus sehr pessimistisch sind.
        Passt auf Leute und gebt nicht immer gleich nach – auch nicht wenn diese Leute etwas bedrohlich wirken.

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  2. Hallo Leute,

    aufgepasst dieser Trick mit dem plötzlichem Öl im Kühler ist immer noch aktuell und mir persönlich passiert.
    Es handelte sich um drei türkisch/rumänisch stammende Männer mitte 20 bis mitte 30 Jahre.
    Wir waren ebenfalls zu Dritt. Bei der Kontrolle des Wasserstandes baten sie mich das Wasser nachzufüllen.,
    in diesem Moment, keiner hatte es von uns bemerken, wurde das Öl in dem Kühler eingefüllt.
    Nach dem ich mit dem Wasser zurück wa,r hatten die Männer schon ein Tuch zur Hand und fumelten am
    Kühlereinfüllstutzen herum. Plötzlich zeigte der eine mir ein ölbeschmutzes Tuch.
    Ich kontrollierte ebenfalls, es handelte sich um eine tiefschwarze Flüssigkeit.
    Danach ging es los mit wie kapitaler Motorschaden und das Feilschen um den Preis.
    Ich brach darauf hin das Verkaufgespräch ab. Bei den drei Männer handelt es sich um ein sehr gut eingespieltes Team.
    Also Leute lasst die Finger weg von „Ich intressiere mich für ihr Fahrzeug. Ohne jeglichen Adresse nur Tel. und ein deutschen Vorname
    in diesem Fall Franz (…).
    Polizei einschalten hilft da nicht. Wir haben das Öl aus dem Kühler abgesaugt und siehe da, es war wirklich getürkt.

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  3. Tja,das ist uns auch passiert und wir sind drauf reingefallen.Passiert in der Nähe Ahrensburg bei Hamburg.Der Typ rief ab und sagte er kommt von weit her und das Auto muss hundertprozentig okay sein,dann nimmt er es mit.Plötzlich entdeckte er Öl im Kühlwasser,telefonierte angeblich mit einer Audiwerkstatt die dann sagten Auto hat Motorschaden,5000 Euro Kosten.Er feilschen und wir gaben das Auto für 2300 Euro mit,anstatt 4500.So ein Mist,schön blöd.Polizei macht NICHTS,keine Beweise ..und Kaufvertrag rechtens. Wer hat noch sowas erlebt??

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    1. Ich hatte heute auch das gleiche Erlebnis in Süddeutschland, will gerade meinen Touran verkaufen. Zwei Ungarn (angebeblich) haben das Auto inspiziert, ich habe schon aufgepasst aber als der eine am Motor gewerkelt hat habe ich das vermutlich nicht mitbekommen, auch das gleiche Spiel, … Wasser im Ol, … Öl im Kühlwasser, … hört sich komisch an, … ist sicher ein Kolbenschaden, … da kann ich nur Schrottwert bezahlen. Ich habe die Verhandlungen dann abgeborochen, habe aber jetzt Öl im Ausgleichsbehälter – diese Affen.

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