Burschen und Dirndln spenden 2600 Euro!

Rettenbacher und Pfaffinger Klopfersinger wieder mit großartiger Resonanz

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burschen„Wir ziehen daher so spaad in da Nocht, denn heid is de heilige Klopfersinger- Nocht“… manchmal war es wirklich schon spät, wenn der Dirndlverein Rettenbach und die Burschen vom Burschenverein Rettenbach-Pfaffing an einem der drei Donnerstage vor Weihnachten noch an den Haustüren in den Ortsteilen Forsting, Pfaffing und Rettenbach klingelten, doch anders war es nicht zu schaffen, das angestrebte Pensum zu schaffen. Zum bereits achten Mal waren die Burschen mit Unterstützung des Dirndlvereins im Dienst der guten Sache unterwegs und halten in der Gemeinde Pfaffing den alten Brauch des Klopfersingens am Leben.

In diesem Jahr geht die Spende der beiden Vereine zu 100 Prozent an den „Irmengard- Hof“ in Gstadt am Chiemsee, eine Erholungs- und Rückzugsstätte für krebskranke Kinder und deren Familien, der durchwegs durch Spenden finanziert wird.

In diesem Jahr „erklöpfelten“ sich die Dirndl und Burschen die stolze Summe von 2600 Euro, die der 1.Vorstand des Burschenvereins, Robert Hiebl, und Schriftführer Matthias Schreiber an Angelika Lorenz, ihre Kontaktperson beim Irmengard- Hof, übergeben konnten.

Der „Irmengard- Hof“ war für die Burschen das optimale Ziel für ihre Spende: in der Region gelegen, eine Organisation ohne große Verwaltungsgebühren, die oftmals einen Großteil der Spende schlucken und eine Einrichtung, die Kindern und Familien, die durch eine Krebserkrankung schwer vom Schicksal getroffen sind, zur Seite stehen und helfen.

Ein Dank der Dirndln und Burschen geht an die Wirtsleute in Forsting, Pfaffing und Rettenbach, die den Klopfersingern nach dem Ende ihrer Tour in den jeweiligen Ortschaften jeweils eine stärkende Brotzeit spendeten.

Ein ganz herzliches „Vergelt´s Gott“ geht zudem an alle Gemeindebewohner, die durch ihre Spende die Unterstützung des „Irmengard- Hofs“ möglich gemacht haben. Danke!

Das Foto zeigt (von links): Robert Hiebl, Angelika Lorenz und Matthias Schreiber mit dem Scheck über 2600 Euro.

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Ein Gedanke zu „Burschen und Dirndln spenden 2600 Euro!

  1. Günther Pfeffinger

    Ich finde das mehr als lobenswert, dass junge Burschen und Madln in Zeiten des amerikanischen Kulturimperialismus („Süßes, sonst gibt’s saures“) alte bayerische Bräuche pflegen. Das ist doch um einiges schöner und sinnvoller, als wenn am 31. Oktober Heerscharen von verzogenen Schrazn im Ort herumstreunen und dir Klopapier in deine frisch gekürzte Thujenhecke schmeißen, nur weil du ihnen ohne „Gegenleistung“ (z.B. singen) Geld und Schokolade verweigerst. Und für diese Meinung muss man nicht mal sonderlich konservativ sein.

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