Großeinsatz im südlichen Landkreis

Großeinsatz im südlichen Landkreis

Gegen 12.30 Uhr bemerkte heute ein Landwirt im Gemeindegebiet Bad Feilnbach eine starke Rauchentwicklung in seinem Viehstall. Trotz seinem sofortigen Eingreifen konnten fünf Kälber aus dem brennenden Stall nicht mehr gerettet werden. Die schnelle Alarmierung über die Rettungsleitstelle sowie sofortige Löschmaßnahmen der Bewohner des bäuerlichen Anwesens und das schnelle Ankommen der Einsatzkräfte am Brandort verhinderten jedoch einen Großbrand.

Der Gesamtschaden dürfte laut ersten Schätzungen über 30.000 Euro betragen. Bei den Löscharbeiten zogen sich insgesamt vier Personen Rauchgasvergiftungen zu, darunter auch ein Feuerwehrmann. Die Verletzten wurden zur weiteren Versorgung in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.

Die Ermittlungen zur Brandursache werden durch Kräfte der Polizei Brannenburg geführt. Rund 20 Kälber konnten gerettet werden und wurden mit Unterstützung anliegender Landwirte in anderen Stallungen untergebracht.

Bei dem Einsatz waren zahlreiche Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Dettendorf, Au, Niklasreuth, Bad Aibling, Miesbach, Irschenberg und Berbling, zwei Notärzte, vier Rettungswagen sowie sechs Polizeibeamte der Inspektion Brannenburg vor Ort

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