Freie Wähler und ÖDP wollen Kostenkontrolle

Freie Wähler und ÖDP wollen Kostenkontrolle

Der Neubau des Feuerwehrhauses in Wasserburg wird nach vorläufigen Berechnungen ungefähr 17,1 Millionen Euro kosten. Aus diesem Grund beantragt die Fraktionsgemeinschaft Freie Wähler Reitmehring / ÖDP, dass dem Haupt- und Finanzausschuss monatlich über die Kostenentwicklung berichtet wird.

In der Beratung des Antrags erläuterte zunächst Stadtkämmerer Robert Mayerhofer, dass die PLanung und die Kostenkontrolle dieses Projekts zunächst einmal die Aufgabe des Planungsbüros sei. Er würde dem Ausschuss sofort berichten, wenn es hierfür einen Anlass oder Bedarf gebe.

Sepp Baumann (Freie Wähler Reitmehring) entgegnete ihm sofort: „Wir sind die Bauherren und haben das Recht zu kontrollieren.“

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Bürgermeister Bastian Wernthaler wandte ein, dass er für den Antrag im Grunde Verständnis habe, dass jedoch die neue Geschäftsordnung der Stadt das Anliegen der Antragsteller bereits umgesetzt habe. Heike Maas (CSU) betonte ebenfalls, dass die Kostenkontrolle bereits existiere und sie auf die Rechtschaffenheit der Verwaltung vertraue.

Und so beschloss der Ausschuss einstimmig, dass die Verwaltung beauftragt werde, Kostenkontrolle und Berichtswesen für Maßnahmen fortzuentwickeln. Außerdem sollen im Haupt- und Finanzausschuss unter dem stetigen Tagesordnungspunkt „Kostenkontrolle“ Beratungen herbeigeführt werden, wenn es zu Mehrkosten und Fehlentwicklungen innerhalb der Projekte kommen sollte. Die beauftragten Planer sollen bei Bedarf hinzugezogen werden.

Luftbild: Das Areal am Altstadtbahnhof, wo das Feuerwehr entstehen soll.

Wasserburger Stimme - Die Online-Zeitung nur für die Stadt und den Altlandkreis Wasserburg — https://www.wasserburger-stimme.de/2026/10/02/freie-waehler-und-oedp-wollen-kostenkontrolle/

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Kommentare

  1. Ich frage mich wie ein Betrag von 17 Millionen zustande kommt . Dieser Betrag entspricht den Bau von 50 bis 60 Reihenhäuser . Unfassbar .

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    • 50 – 70 Reihenhäuser?? Schon mal genauer informiert, was ein Haus überhaut kostet? Unfassbar

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  2. Leider ist das heute nicht mehr so. Wär aber schön ein Reihenhaus unter 350 000 Euro.

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  3. Der Herr Josef nimmt’s halt bei den Grundrechenarten nicht ganz so genau. 😉 Bei 60 Reihenhäusern wären es übrigens „nur“ 285.000 Euro.

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    • @Pessimist es ist doch egal, wieviel Häuser man nun genau für diesen Betrag bauen könnte.
      Ich habe mir auch verblüfft die Frage gestellt, wie ein Betrag von über 17 Millionen zustandekommen kann. Auch für mich unfassbar.

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  4. Vielleicht wähnte sich Josef ja auch z.B. in Rumänien, da käme das hin.
    Und: Wenn Josef der Generalunternehmer für das neue Feuerwehrhaus wäre, für welchen Betrag würde er es hinstellen?

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  5. Dass der Stadtrat die Verwaltung beim Bau des Feuerwehrhauses kontrollieren will, ist eine gute Sache. Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, steht doch in der Gemeindeordnung (GO): ‚Der Gemeinderat überwacht die gesamte Gemeindeverwaltung, insbesondere auch die Ausführung seiner Beschlüsse.‘
    Die Kontrolle durch den Stadtrat hat in der Vergangenheit leider öfter mal nicht geklappt. Bei den Stadtwerken sind die Dinge z.B. gleich mehrfach aus dem Ruder gelaufen, ohne dass Werkreferentin oder Werkausschuss rechtzeitig reagiert hätten. Mehrere fehlende Jahresabschlüsse kann man kaum übersehen, wenn man seine Kontrollpflicht nach GO ernst nimmt.

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  6. Wenn die Feiawehr ihr bisheriges „Domizil“ verlässt, entstehen dort neue Nutzungsmöglichkeiten (Wohnungen, Läden oder Büros oder Versammlungsräume).
    Immer nur an den Kosten herumzujammern bringt gar nix.

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  7. Bei jedem gößerem Bau wird wöchentlich/monatlich Bericht erstattet wie der aktuelle Baufortschritt, handwerklich sowie finanziell, ist.
    Ganz zurecht muss dass auch bei dem Bau des neuen Feuerwehrhauses sein.
    Ich verstehe gar nicht warum man hier überhaupt diskutieren muss….

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