„Das Urteil ist eine richtig gute Nachricht“

„Das Urteil ist eine richtig gute Nachricht“

Bayerns Tourismus-Ministerin Michaela Kaniber (Foto) hat das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs zur Erneuerung der Kampenwand-Seilbahn (wir berichteten) in einer Stellungnahme am heutigen Feiertag begrüßt. Der Verwaltungsgerichtshof habe die Klage gegen die Genehmigung in den entscheidenden Punkten zurückgewiesen. Damit könne das Erneuerungsprojekt weiterverfolgt werden. Lediglich bei den Sonderfahrten außerhalb der regulären Betriebszeiten bestehe noch Nachbesserungsbedarf.

„Das Urteil ist eine richtig gute Nachricht für Aschau, für die ganze Region und für den Tourismus in Bayern. Moderne Seilbahnen gehören zu einer zukunftsfähigen touristischen Infrastruktur: Sie ermöglichen auch Familien, älteren Menschen und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen unsere wunderschöne Bergwelt zu erleben. Und ich bin überzeugt: Wer die Natur erlebt, sie kennen und lieben lernt, der lernt auch, sie zu schützen“, sagte Kaniber.

Die Ministerin hob zugleich die Bedeutung privater Investitionen für die Weiterentwicklung des Tourismusstandorts Bayern hervor. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sei es alles andere als selbstverständlich, wenn Familienunternehmen bereit seien, über Jahre hinweg Zeit, Geld und unternehmerisches Risiko in eine moderne touristische Infrastruktur zu investieren.

Kaniber: „Für solche Investitionen können wir besonders dankbar sein. Sie sichern die Zukunftsfähigkeit unserer Tourismusregionen, schaffen Wertschöpfung vor Ort und ermöglichen Gästen wie Einheimischen attraktive Angebote. Das Ministerium hat die Erneuerung der Kampenwandseilbahn immer unterstützt – jetzt wünsche ich mir, dass die noch offenen Punkte zügig geklärt werden und dieses wichtige Projekt für die Region vorankommt.“

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Die Erneuerung der Kampenwandseilbahn wird bereits seit vielen Jahren geplant. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof stellte nun klar, dass der Neubau grundsätzlich erfolgen kann – hinsichtlich der Fahrten außerhalb der regulären Betriebszeiten muss die naturschutzfachliche Begründung nachgebessert werden.

Wasserburger Stimme - Die Online-Zeitung nur für die Stadt und den Altlandkreis Wasserburg — https://www.wasserburger-stimme.de/2026/10/03/das-urteil-ist-eine-richtig-gute-nachricht/

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Kommentare

  1. Dieses Urteil bedeutet weitere Naturzerstörung. Tourismus haben wir bereits mehr als genug, fragen Sie mal die Leute an den Tourismushotspots wie lustig sie das finden in der eigenen Heimat keine Wohnung zu finden weil eine Ferienwohnung nach der anderen genehmigt wird und die Mieten explodieren und man auf der Straße nur noch Fremde rumlaufen und alles überrennen. Wieviele „Naturliebhaber“ konsumieren die Natur und zerstören dabei. Der Müll liegt überall rum, man trampelt überall hin (hat man ja ein Ticket gekauft) und die Bewohner und Landwirte, sowie die Wildtiere haben Überlebensängste und werden gestört und verdrängt weil die „Naturliebhaber“ so rücksichtslos unterwegs sind. Ich finde es zum kotzen dass alles vermarktet wird und die Spaßgesellschaft keine Grenzen mehr kennt, jeder denkt an sein Vergnügen. Was das für den Rest der Welt bedeutet, damit wollen sich kaum welche beschäftigen. Das ist mit ein Grund dafür dass wir dieses zerstörende Klima haben so wie es jetzt ist.

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    • Sie schlagen also vor: Beten, Arbeiten, Sterben.
      Oder mal wieder Kritik ohne eine Idee, wie es besser gehen könnte?

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      • Ihrer Antwort kann ich entnehmen dass ein stetiges höher, weiter, mehr für Sie die „Lösung“ bedeutet. Keiner hat was gesagt von beten arbeiten sterben. Wie wäre es mit einem respektvollem Umgang und mit Zufriedenheit mit dem was es gibt und maßvollem Umgang??? Aber da wäre ja wieder jeder Einzelne gefragt und dass er/sie Verantwortung für sich selbst und sein Umfeld übernimmt, das wollen eher die wenigsten. Viele Lebewesen müssen in diesen und künftigen Tagen früher und elendig sterben, weil dem nicht enden wollenden Konsumterror und der explodierenden Spaßgesellschaft nichts mehr heilig ist.
        Die Idee ist: verantwortungsvoller Umgang mit der Natur, den Ressourcen, weniger Statuspflege, weniger Egoismus im Konsumverhalten, mal nachdenken was ICH (und auch Sie) dieser Welt antue und zumute.

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        • Und wo genau ist jetzt der Widerspruch zur Seilbahn der Kampenwand?
          Ich hatte es den Kommentar so verstanden, dass sie nicht erneuert werden soll (was dann zur Folge hätte, dass sie stillgelegt wird) und der Tourismus (damit – und dem Kommentar nach auch überall) zurückgebaut werden soll.
          Ich würde stark bezweifeln, dass ein Stilllegen der Kampenwandseilbahn das von Ihnen angeprangerte Verhalten in irgendeiner Weise ändert. Auch dann nicht, wenn man alle anderen Tourismusinvestitionen zurückholt. Es gibt immer mehr Leute mit mehr Geld und mehr Freizeit. Die Seilbahn tut den Leuten den Gefallen und sagt ihnen wohin sie das Geld geben sollen. Der einzige Ausweg: Beten, Arbeiten, Sterben – so wie einst.

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          • @Kritty: Zu ihren beiden Kommentaren, insbesondere zum letzten Absatz des zweiten vom 06., 14uhr43: Entweder Sie haben die Kommentare von @Elisa nicht richtig gelesen oder nicht verstanden.

  2. Dass Pro und Contra Tourismus lässt sich doch endlos diskutieren. Fakt bleibt, die Chiemsee- und Voralpen-Gemeinden, wären ohne den touristischen Zuspruch bar jeder wirtschaftlichen Perspektive. Mit allen Konsequenzen für die dort ansässige Bevölkerung. Selbst größtmögliche Nachhaltigkeit im Umgang mit den natürlichen Resourcen, wird daran nichts ändern. Ohne Touristen gehen im Chiemgau die Lichter aus. Im übrigen dürfte es dann auch in Wasserburg etwas dunkler werden. Denn hier wird massiv vom Tourismus profitiert. Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass, funktioniert, wenn überhaupt, nur bedingt.
    🤣

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    • Liebe/r Lebenshelfer/in 2.0,

      ich glaube die „Angst“, dass der Tourismus im Chiemgau versiegt, brauchen wir erst haben, wenn alles kaputtvermarktet ist
      und es dank der von uns verursachten Klimakatastrophe endgültig braun und tot ist.

      Dann sind aber überall die Lichter aus, nicht nur im Chiemgau.

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