Mehr Sicherheit an der B15

Mehr Sicherheit an der B15

Der Bau einer verkehrsabhängigen Ampel an der B15, an der Abzweigung nach Griesstätt, ist so gut wie fertig. In den vergangenen Wochen wurde der Kreuzungsbereich der B 15 mit der St 2079 so ertüchtigt, dass die Ampel installiert werden kann. Mit der Ampel soll der Unfallschwerpunkt an dieser Stelle rasch und nachhaltig beseitigt werden; andere Maßnahmen, die das Staatliche Bauamt Rosenheim zuvor ergriffen hatte, hatten nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Mit der Ampel sollen sich die Verkehrssicherheit und den Verkehrsablauf vor Ort nun entscheidend verbessern. 

Bis es so weit ist, ist noch einmal Geduld gefragt. In der letzten Bauphase für die Ampel müssen noch der Deckenbau und die Restarbeiten im Kreuzungsbereich erfolgen. Die Vorarbeiten dafür beginnen am Dienstag, 6. Oktober. Das Ausfräsen der alten Deckschicht und der Einbau einer neuen Deckschicht werden dann ab Mittwoch, 7. Oktober erfolgen.

Ziel des Staatlichen Bauamtes Rosenheim war es, den Knotenpunkt, an dem sich mehrere tausend Fahrzeuge täglich treffen, unter allen Umständen offen zu halten. In Absprache mit der beauftragten Baufirma wird deshalb eine dreiarmige Baustellenampel den Verkehr während der abschließenden Arbeiten im Kreuzungsbereich regeln. Dabei kann jedoch immer nur eine Richtung Grün haben. Dies wird unausweichlich zu Wartezeiten an der Ampel führen. Bis zu sechs Minuten kann es im Einzelfall dauern, bis auf Rot wieder Grün folgt.

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Eine Abwicklung in Nachtarbeit wurde seitens des Staatlichen Bauamts Rosenheim geprüft, jedoch aus mehreren Gründen verworfen. Unter anderem können die bereits tieferen Nachttemperaturen den Asphalteinbau und damit die Abwicklung verzögern, zudem hat Asphalt lange Auskühlzeiten. Dazu kommen weitere Nachteile, vor allem was die Qualität, aber auch was den deutlichen Mehraufwand bei der Verkehrssicherung angeht. In der Abwägung wurde deshalb letztlich gegen eine Durchführung in der Nacht entschieden.

Läuft alles nach Plan und spielt das Wetter mit, sind die Hauptarbeiten voraussichtlich am Donnerstag, 15. Oktober, abgeschlossen. Letzte Rest- und Rückbauarbeiten sollen spätestens am Freitag, 23. Oktober, abgeschlossen werden.

Im Nachgang werden nördlich der Kreuzung B15/St 2079 noch Asphaltierungsarbeiten im Bereich der Abzweigung in die Kreisstraße RO34 erfolgen. Den genauen Termin dafür gibt das Staatliche Bauamt Rosenheim noch bekannt.

Das Staatliche Bauamt Rosenheim bittet alle Verkehrsteilnehmer um Geduld in dieser letzten Bauphase und um Verständnis für die Verkehrsbehinderungen. Ortskundige werden gebeten, den Kreuzungsbereich während der Asphaltierungs- und Restarbeiten, wenn möglich, großräumig zu umfahren.

Bild: Staatliches Bauamt Rosenheim

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Kommentare

  1. Was mich relativ positiv stimmt, ist die Tatsache, dass ich im überwiegenden Anteil der Bauphase (bis jetzt) meist sehr zügig durchgekommen bin. Nur einmal hat es mich richtig erwischt und sich die Fahrzeit nach Rosenheim mehr als verdoppelt.

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    • Ampeln funktionieren z.B. auch entlang der B 304 im Landkreisbereich Ebersberg seit Jahren sehr gut.

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      • Was soll da gut funktionieren? Ebersberg 4 Ampeln, Eglharting 3 Ampeln, und weiter gehts ab Baldham. Bis man von Wasserburg nach Haar zur A99 kommt, muss man an mindestens 10 Ampeln und 3 Bahnübergängen durch. Das ist doch ein Irrsinn! Einzig Zorneding ist zeitgemäß

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        • Das sind nicht die Ampeln die bremsen.

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    • Ich war anfangs auch ziemlich skeptisch wegen der Ampel, aber inzwischen schließe ich mich dem Oidstoderer an. Mein Arbeitsweg nach Rosenheim führt über die Griesstätter Brücke. Ich bin dort meistens gegen 7:15 Uhr unterwegs, also mitten im Berufsverkehr. Länger als eine Ampelphase musste ich bisher kein einziges Mal warten.

      Auf dem Rückweg ist’s noch einfacher: Da geht’s über die Abbiegespur ohne Ampel. Für mich läuft’s bisher völlig entspannt. Alles easy!

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  2. Zeitgemäß ist Italien mit seinen Kreisverkehren, da fließt der Verkehr. Man muss nicht ständig stoppen und wieder Gas geben, was auch der Umwelt besser tut. Weshalb man hier zur Ampel griff, obwohl der Platz der großen Kreuzung ausgereicht hätte, ist ein Rätsel…

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    • Auch auf einen Kreisverkehr zu muss man langsam fahren und danach wieder Gas geben. Vielleicht ließe sich das totale Abstoppen vermeiden, aber sicherlich auch nicht immer. Und mit hoher bzw. gleichbleibender Geschwindigkeit könnte man auch über einen Kreisverkehr nicht drüber fahren. Hinterher muss also ohnehin wieder Gas gegeben werden. Die Kosten und die Dauer der Baustelle sind wohl die Hauptgründe dafür, warum es hier die Ampel werden sollte. Mir persönlich wäre auch ein Kreisverkehr lieber gewesen als eine Ampel. Aber nun ist es so entschieden worden und wir müssen damit leben. Vielleicht wird es ja auch gar nicht so schlimm wie befürchtet.

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      • DIE Lösung ist ein Kreisverkehr auch nicht. Täglich beobachte ich AutofahrerInnen, die vor einem Kreisel fast ganz anhalten und erst dann einfahren, wenn weit und breit kein Fahrzeug in Sicht ist. Flottes einfädeln undenkbar. Das bremst schon auch.

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    • Das italienische Pendant zur Bundesstraße ist eine SS oder? Da hätt ich jetzt noch keinen Kreisverkehr gesehen. Und die Kreisverkehre in ITA sind teilweise so riesengroß – ich glaube nicht, dass ein solch großer Kreisel hier sinnvoll wäre.

      Aber ich hab die „wo anders ist alles besser“ Leute einfach so Lieb. Sie lieben die Betonbauten der Österreicher, finden das nie in Betrieb genommene AKW dort als bestes Argument, dass Deutschland wieder AKWs braucht. Und sogar Italien kommt gut weg, obwohls dort hint und vorn ned passt.

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