Hotel-Rechnung summierte sich auf 2.500 Euro

Hotel-Rechnung summierte sich auf 2.500 Euro

Ein Ehepaar - 61 und 64 Jahre alt - hatte sich am 31. August in einem Rosenheimer Hotel eingemietet. Beide sind nach derzeitigem Ermittlungsstand ohne festen Wohnsitz. Nach einigen Tagen wurde seitens des Hotels nachgefragt, wann denn die Hotelrechnung bezahlt werde. Immer wieder wurden Ausreden des Paares vorgebracht, bis es am gestrigen Montag zur finalen Forderung kam. Es entwickelte sich ein Streit über die Bezahlung ...

Die Polizei wurde verständigt. Beim Eintreffen erlitt die Frau einen Schwächeanfall, der Mann verschwand aus dem Hotel noch vor den Einsatzkräften. Nach ersten medizinischen Erkenntnissen des Rettungsdienstes vor Ort, war die 64-Jährige nicht behandlungsbedürftig. Und der Ehemann blieb verschwunden.

Doch lange ließ der Mann nicht auf sich warten. Knapp 30 Minuten später stand der 61-Jährige bei der Polizei und wollte den Warteraum der Dienststelle nicht verlassen. Kurzerhand wurde nun auch die Frau zur Dienststelle gebracht und hier kam das Ehepaar wieder zusammen. Die Hotelrechnung hatte eine Höhe von knapp 2.500 Euro und konnte nicht bezahlt werden.

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Ein Ermittlungsverfahren wegen Einmietbetruges wurde eingeleitet.

Zur Übernachtung wurden dem Ehepaar soziale Unterkünfte sowie Einrichtungen im Rosenheimer Stadtgebiet genannt.

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