Wasserburg tritt „LEADER-Region” bei

Stadtrat stimmt Aufnahme zur Aktionsgruppe „Chiemgauer Seenplatte" zu

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„LEADER” – so nennt sich ein Förderprogramm der Europäischen Union, mit dem innovative Aktionen im ländlichen Raum unterstützt werden. „LEADER” ist die Abkürzung für „Liaison entre actions de développement de l’économie rurale” – zu deutsch: Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft. Ziel ist es, die ländlichen Regionen Europas auf dem Weg zu einer eigenständigen Entwicklung zu unterstützen. Im Raum Rosenheim gibt es unter anderem die LEADER-Aktionsgruppe Chiemgauer Seenplatte mit derzeit 24 teilnehmenden Gemeinden von Schnaitsee bis Grassau. Der Wasserburger Stadtrat beschloss jetzt, der Aktionsgruppe beizutreten.

„Die Gemeinden Eiselfing und Babensham hegen ebenfalls diese Absicht”, wie Bürgermeister Michael Kölbl bei der Sitzung verlauten ließ.

 

Ob die Einrichtung eines Lehrbienenstands in einem Vereinsheim in Frasdorf, die Umsetzung der so genannten Römerregion in Grassau, Projekte zur Ortgeschichte in Pittenhart und Höslwang oder die Unterstützung des Heimatmuseums Obing – unter die LEADER-Förderung, sie umfasst im aktuellen Förderzeitrum rund 41 Millionen Euro für ganz Bayern, fallen zahlreiche größere und kleinere Projekte in den teilnehmenden Gemeinden.

Einen Überblick verschaffte LEADER-Manager Christian Fechter den Wasserburger Stadträten bei der jüngsten Sitzung. Und er tat das so überzeugend, dass die Räte den Beitritt Wasserburgs zur Aktionsgruppe einstimmig beschlossen.

 

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