Michael Kölbl erhält den Bayerischen Verfassungsorden

48 Persönlichkeiten werden mit dem Bayerischen Verfassungsorden
2026 ausgezeichnet - darunter auch Altbürgermeister Michael Kölbl aus Wasserburg. Landtagspräsidentin Ilse Aigner wird die Auszeichnung in der Woche des Verfassungstags des Freistaats am Donnerstag, 3. Dezember im Senatssaal des Maximilianeums aushändigen.
Unter den ausgezeichneten Persönlichkeiten finden sich auch diesmal wieder bekannte Persönlichkeiten aus der Kultur wie die Sängerin Diana Damrau, die Violinistin Anne-Sophie Mutter, Komponist Harold Faltermeyer, der Regisseur Marcus H. Rosenmüller und die Autorin Doris Dörrie, mit Jessica von Bredow-Werndl und Johannes Rydzek zugleich Spitzensportler und mit Herzog Franz von Bayern und Prof. Dr. Mirjam Zadoff Persönlichkeiten, die sich für die Demokratie und die Erinnerungsarbeit in Bayern einsetzen – ebenso wie Bürgerinnen und Bürger, die für ihr jahrzehntelanges Engagement in
verschiedensten Organisationen geehrt werden.
Der Bayerische Landtag ehrt mit dem Verfassungsorden Bürger, die sich aktiv
für die Werte der Bayerischen Verfassung engagieren. Die Auszeichnung wurde als Bayerische Verfassungsmedaille am 1. Dezember 1961 vom damaligen Landtagspräsidenten Rudolf Hanauer gestiftet. Seit nunmehr 65 Jahren ist sie öffentliche Anerkennung für Bürger, die sich herausragend für das Gemeinwohl engagieren und damit die Werte der Bayerischen Verfassung mit Leben füllen. Seit 2021 wird der Orden als Bayerischer Verfassungsorden in einer Klasse verliehen.
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Den Verfassungsorden 2026 erhalten:
Georg Anastasiadis, Journalist, München (Oberbayern) für seinen jahrzehntelangen Einsatz für die Meinungs- und Informationsfreiheit sowie für seine zukunftsweisenden Verdienste um Bayerns Presse- und Medienlandschaft als Chefredakteur des Münchner Merkur.
Herzog Franz von Bayern, Zeitzeuge und Kunstmäzen, München (Oberbayern)
als einer der wichtigsten Kunstförderer Deutschlands, für seine Verdienste um die bayerische Museenlandschaft sowie für sein Engagement für Demokratie und Freiheit.
Wolfgang Borst, Elektromeister und ehem. Bürgermeister, Hofheim (Unterfranken) für sein langjähriges kommunalpolitisches Engagement und seine Verdienste für die ländliche Entwicklung.
Jessica von Bredow-Werndl, Dressurreiterin, Tuntenhausen (Oberbayern) für ihre großen Verdienste um das Sportland Bayern als international erfolgreiche Dressurreiterin.
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Diana Damrau, Bayerische Kammersängerin, Günzburg (Schwaben) für ihr großartiges Wirken für Bayern als Kunst- und Kulturstaat.
Renate Dodell, ehem. Realschullehrerin und ehem. MdL, Weilheim (Oberbayern) für ihr politisches und gesellschaftliches Engagement, insbesondere ihre herausragenden Verdienste um die Hospizarbeit.
Prof. Doris Dörrie, Filmregisseurin und Autorin, München (Oberbayern) für ihr Schaffen als facettenreiche Filmemacherin und Autorin sowie für ihr gesellschaftliches Engagement.
Sepp Englberger, Schreiner und Sonderpädagoge, Neubeuern (Oberbayern) für seinen Beitrag zur Bewahrung bayerischer Tradition und zur Wiederbelebung historischer Tracht.
Harold Faltermeyer, Komponist und Musikproduzent, Baldham (Oberbayern) für seine weit über Landesgrenzen hinauswirkenden Verdienste um Musik, Film und Kultur, insbesondere für seine weltberühmten Filmmusiken.
Peter Feile, Verwaltungsdirektor a.D. und ehem. MdB, Friedberg (Schwaben) für sein außerordentliches soziales Engagement im Rahmen der AWO Schwaben, deren Strukturen er maßgeblich geprägt hat.
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Heide-Marie Flachsenberger, ehem. Industriekauffrau, Burgpreppach (Unterfranken) für ihren Beitrag zur Erinnerungskultur durch die umfassende Aufarbeitung der jüdischen Geschichte der Marktgemeinde Burgpreppach.
Eduard Freisinger, ehem. Religionspädagoge, Hahnbach (Oberpfalz) für sein unermüdliches Engagement für Menschen mit Behinderung als langjähriger
Vorsitzender der Lebenshilfe Amberg.
Christine Göttfried, Behindertenbeauftragte, Gemeinde Kreuth (Oberbayern) für ihre Arbeit als Behindertenbeauftragte und ihren Einsatz für mehr Inklusion im Wintersport.
Emil Hartmann, Sozialpädagoge, Bamberg (Oberfranken) für sein langjähriges soziales Engagement, insbesondere als Initiator des pädagogischen Zirkusprojekts Zirkus Giovanni für Kinder und Jugendliche.
Wolfram Hatz, Unternehmer, Ruhstorf a.d. Rott (Niederbayern) für seine Arbeit als Unternehmer, seine langjährige Aktivität als ehrenamtlicher Wirtschaftsvertreter und sein soziales Engagement.
Volker Heißmann, Schauspieler, Komödiant, Theaterunternehmer, Fürth (Mittelfranken) für seine Verdienste um den Kulturstaat Bayern sowie sein vielfältiges soziales und gesellschaftliches Engagement.
Prof. Dr. Peter Huber, Universitätsprofessor, Richter des BVerfG a.D. und Minister a.D., Pullach (Oberbayern) für seine Verdienste um das öffentliche Staatswesen, die Demokratie und die Rechtsstaatlichkeit.
Hannelore Kiethe, Hausfrau, München (Oberbayern) für ihren unermüdlichen Einsatz für Solidarität und gegen Armut als Mitgründerin und Vorsitzende der Münchener Tafel.
Luise Kinseher, Kabarettistin und Schauspielerin, München (Oberbayern) für ihre herausragenden Verdienste in Kabarett, Film, Theater und Fernsehen.
Dr. Anke Klaus, Dipl.-Oecotrophologin, Würzburg (Unterfranken) für ihren jahrzehntelangen Einsatz um Sozialstaat und Gemeinwohl im Rahmen ihres Engagements im Sozialdienst katholischer Frauen.
Dr. med. Marianne Koch, Ärztin, Tutzing (Oberbayern) für ihre Verdienste um das Gesundheitswesen als Medizinjournalistin, Autorin und Moderatorin.
Michael Johann Kölbl, Jurist, Wasserburg am Inn (Oberbayern) für seine Verdienste um den Denkmalschutz, den er als Bürgermeister der Stadt Wasserburg frühzeitig mit Ökologie und Nachhaltigkeit verknüpft hat.
Alexander Krauß, Anlagenmechaniker, Speichersdorf (Oberfranken) für seinen bereits in jungen Jahren herausragenden Einsatz für Menschen in Not –
insbesondere in der Ukraine und nach der Flutkatastrophe im Ahrtal.
Marianne Krohnen, ehem. erste Bürgermeisterin, Geiselbach (Unterfranken) für ihr Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung und Demokratie im Zuge ihrer sieben Amtsperioden als Bürgermeisterin der Gemeinde Geiselbach.
Gregor Linnemann, Gesundheits- und Krankenpfleger, München (Oberbayern) für sein wegweisendes Wirken im Hospizwesen und für die Stärkung des Pflegeberufs.
Klaus Meyer, ehemaliger Vorsitzender der Lebenshilfe Kempten, Kempten (Schwaben) für sein über 60 Jahre umfassendes ehrenamtliches Engagement bei der Lebenshilfe Kempten.
Anne-Sophie Mutter, Violinistin, München (Oberbayern) für ihre herausragenden musikalischen Verdienste sowie ihren Einsatz für soziale und
karitative Zwecke.
Prof. Dr. Georg Nagel, Biophysiker, Würzburg (Unterfranken) für seine wegweisende Forschung in der Optogenetik, für die ihm im Dezember 2026 auch der Nobelpreis verliehen werden wird.
Prof. Dr. Winfried Nerdinger, Architekturhistoriker (München) für seine Verdienste um die Architekturgeschichte Bayerns und seine Tätigkeit als
Gründungsdirekter des NS-Dokumentationszentrums in München.
Angela Platsch, ehem. Versicherungskauffrau, Coburg (Oberfranken) für ihren herausragenden Einsatz für den Schutz von Frauen, sowie ihr vielseitiges
gesellschaftliches sowie kommunalpolitisches Engagement.
Manfred Poschenrieder, Unternehmer, Wirt, Feuerwehrmann, Ohlstadt (Oberbayern) für sein jahrzehntelanges Engagement für Tradition, Zusammenhalt und Gemeinwohl in Ohlstadt.
Dr. Christoph Preuss, Notarzt, Icking (Oberbayern) für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches medizinisches, humanitäres und kommunalpolitisches Wirken.
Martin Rassau, Kabarettist, Komödiant und Theaterunternehmer, Fürth (Mittelfranken) für seine Verdienste um den Kulturstaat Bayern und sein Engagement für die Hospizarbeit.
Brunhilde Reitmeier-Zwick, Literaturwissenschaftlerin und Unternehmerin,
Höhenkirchen-Siegertsbrunn (Oberbayern) für ihre Verdienste um gesellschaftlichen Zusammenhalt, Verständigung und Erinnerungskultur
als Repräsentantin der Karpatendeutschen.
Anja Renner, Para-Triathletin, Gmund am Tegernsee (Oberbayern) für ihre außerordentlichen Verdienste im Sport als herausragendes Vorbild.
Prof. Marcus H. Rosenmüller, Regisseur und Drehbuchautor (München) für seine vielfältigen und facettenreichen Beiträge zur Kulturlandschaft Bayerns.
Johannes Rydzek, Nordischer Kombinierer, Oberstdorf (Schwaben) für seine außerordentlichen sportlichen Leistungen in der Nordischen Kombination und für seinen Einsatz für Geschlechtergerechtigkeit in seinem Sport.
Dr. Nicole Schilling, Stellvertreterin des Generalinspekteurs bei der Bundeswehr, Berlin für ihr herausragendes Engagement in der Bundeswehr.
Ella Schindler, Journalistin, Nürnberg (Mittelfranken) für ihre herausragende journalistische Arbeit, ihren Einsatz für die Gleichstellung von Frauen und ihre Unterstützung für Geflüchtete.
Hannelore Schmitt-Luginger, ehem. Volksschullehrerin, Gilching (Oberbayern) für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement, für die Hauswirtschaft sowie die Belange von Seniorinnen und Senioren.
Prof. Dr. Monika Schnitzer, Wirtschaftswissenschaftlerin, München (Oberbayern) für ihr Wirken als prägende Wirtschaftswissenschaftlerin und Politikberaterin, insbesondere als Vorsitzende des Sachverständigenrates der „Wirtschaftsweisen“.
Dr. Amelie Schoenenwald, Biologin und Reservisten-Astronautin, Landau an der Isar (Niederbayern) für ihre bemerkenswerte Karriere als Biologin, die sie als eine der ersten deutschen Frauen in das Astronautenkorps der ESA geführt hat.
Lilo Seibel-Emmerling, Lehrerin, ehem. MdL und ehem. MdEP, Nürnberg (Mittelfranken) für ihren vielseitigen Einsatz für unsere Demokratie als Landes- und Europapolitikerin, Feministin und prägende Stimme für Erinnerungskultur und gegen Neonazismus.
Peter Seidl, Tennisspieler, Ruderting (Niederbayern) für seine Leistungen im Rollstuhl-Tennis, sowie für sein Engagement in der Parasportförderung und der Fördergemeinschaft Querschnittsgelähmter.
Renate Slawik, ehem. Bundesgeschäftsführerin der Seliger Gemeinde e.V., München (Oberbayern) für ihre jahrzehntelange Arbeit in der Vertriebenenarbeit, für Völkerverständigung und Brauchtumspflege.
Prof. Dr. August Stich, Arzt und Entwicklungshelfer, Würzburg (Unterfranken) für sein Engagement als Arzt, Forscher und Entwicklungshelfer und seinen Einsatz für „Ärzte ohne Grenzen“.
Peter Worm, Landtagsdirektor a.D., Oberschleißheim (Oberbayern) für seinen jahrzehntelangen Einsatz für die parlamentarische Verwaltung im Bayerischen
Landtag, insbesondere in 15 Jahren als Landtagsdirektor.
Prof. Dr. Mirjam Zadoff, Historikerin, München (Oberbayern) für ihr langjähriges Engagement gegen Faschismus, Rassismus und Antisemitismus und ihre Verdienste als Leiterin des NS-Dokumentationszentrums.
Wasserburger Stimme - Die Online-Zeitung nur für die Stadt und den Altlandkreis Wasserburg — https://www.wasserburger-stimme.de/2026/11/03/michael-koelbl-erhaelt-den-bayerischen-verfassungsorden/
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