Etiketten und Barcodes von Pfandflaschen gefälscht

Zu einem Betrugsfall mit Pfandflaschen kam es jetzt in einem Geschäft im Landkreis - wegen ein paar Euro: Nach Angaben eines 20-jährigen Mitarbeiters des Geschäfts kam eine Frau mit zwei vollen Müllsäcken mit leeren Pfandflaschen in den Verkaufsraum. Sie gab an, dass sie die Pfandflaschen nicht in die entsprechenden Pfandautomaten einstecken wolle, sondern pauschal für rund 20 Euro abgeben möchte. Es erspare ihr viel Zeit, da die Rückgabe in die Automaten zeitaufwändig und langwierig sei.
Der 20-Jährige ließ sich darauf ein und übergab rund 20 Euro an die Frau für die beiden Säcke. Danach verließ sie den Laden wieder.
Einige Tage später wurde festgestellt, dass die Pfandflaschen gar nicht rückgabefähig sind. Es handelte sich teilweise um dreiste Fälschungen - so die Polizei am heutigen Dienstag. Die Etiketten und Barcodes wurden abgeändert und verändert. Stückweise waren gar keine Codes mehr an den Flaschen vorhanden.
Die Polizei ermittelt wegen Betrugs. Weitere Geschädigte werden gebeten, sich mit der Polizei unter der 08031/200-2200 in Verbindung zu setzen.
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