Wie bleibt ein Hof in der Krise handlungsfähig?

Wie bleibt ein Hof in der Krise handlungsfähig?

Die Umfrage des Landwirtschafts-Ministeriums zur Krisenfestigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe in Bayern stößt auf außergewöhnlich große Resonanz: Nach Ablauf der Rückmeldefrist steht fest: Es haben sich über 16.000 Betriebe beteiligt. Damit hat jeder sechste angeschriebene Betrieb in Bayern die Fragen komplett beantwortet – ein für freiwillige Befragungen dieser Größenordnung außergewöhnlich hoher Wert.

Für Ministerin Michaela Kaniber ist das ein starkes Signal: „Diese Beteiligung zeigt: Unsere Landwirtschaft übernimmt Verantwortung – nicht erst in der Krise, sondern lange davor. Viele Bäuerinnen und Bauern beschäftigen sich intensiv mit der Frage, wie ihre Höfe auch unter schwierigen Bedingungen handlungsfähig bleiben können. Genau dieses Verantwortungsbewusstsein stärkt am Ende die Versorgungssicherheit für die Menschen in Bayern.“

Das Foto oben zeigt einen Landwirt bei der Überprüfung seines Zapfwellen-Notstromaggregats. 

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Die Ministerin betonte, dass es bei Krisenfestigkeit nicht nur um einzelne Notfälle gehe, sondern um die grundsätzliche Stabilität der Versorgung im Alltag: „Unsere bäuerlichen Familienbetriebe sichern jeden Tag unsere Ernährung, Wertschöpfung in der Region und lebendige ländliche Räume. Gerade in unsicheren Zeiten erwarten die Menschen zurecht funktionierende Strukturen, Verlässlichkeit und praktische Lösungen. Genau dafür steht unsere Landwirtschaft.“

Die hohe Beteiligung wertet Kaniber deshalb auch als Ausdruck großer Bodenhaftung und Praxisnähe: „Trotz voller Arbeitstage haben sich die Bäuerinnen und Bauern die Zeit genommen, Erfahrungen und Einschätzungen einzubringen. Das zeigt, wie ernst die Betriebe ihre Verantwortung nehmen.“

In den kommenden Wochen wertet das Ministerium die Ergebnisse umfassend aus. Ziel sei es, Schwachstellen, Risiken und Unterstützungsbedarfe noch besser zu erkennen und daraus konkrete Maßnahmen für eine praxistaugliche Krisenvorsorge abzuleiten.

„Versorgungssicherheit entsteht nicht zufällig. Sie entsteht durch starke, regionale Strukturen, gute Vorbereitung und Menschen, die Verantwortung übernehmen“, so Kaniber. „Unser Anspruch ist es, die Betriebe bestmöglich dabei zu unterstützen – mit praxisnaher Beratung, verlässlichen Informationen und Lösungen, die im Alltag funktionieren.“

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Unter allen Betrieben, die vollständig an der Umfrage teilgenommen haben, verlost das Ministerium außerdem drei Zapfwellen-Notstromaggregate. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden demnächst ausgelost und anschließend direkt informiert.

Foto: Christiane Arnold/ Presse AELF Ebersberg-Erding 

Wasserburger Stimme - Die Online-Zeitung nur für die Stadt und den Altlandkreis Wasserburg — https://www.wasserburger-stimme.de/2026/05/25/wie-bleibt-ein-hof-auch-in-der-krise-handlungsfaehig/

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