Der Bus-Nachbar mit den vier Haftbefehlen im Gepäck

Die Bundespolizei Rosenheim hat am gestrigen Sonntag bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn einen Italiener festgenommen, der mit vier Haftbefehlen gesucht wurde. Der wegen mehrerer Straftaten Verurteilte - darunter Handel mit Kokain - hat noch Restfreiheitsstrafen von zusammen rund drei Jahren und fünf Monaten zu verbüßen. Die Beamten brachten den Mann in die Haftanstalt nach Bernau.
Die Bundespolizisten kontrollierten in den frühen Morgenstunden am Grenzübergang Kiefersfelden die Insassen eines Fernreisebusses. Beim Abgleich der Personalien eines italienischen Staatsangehörigen im Fahndungssystem staunten sie nicht schlecht. Das Amtsgericht Frankfurt hatten den 41-Jährigen wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen, Urkundenfälschung sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verurteilt. Hinzu kamen ein Haftbefehl wegen Wohnungs-Einbruchdiebstahls von der Staatsanwaltschaft Hanau und einer der Staatsanwaltschaft Würzburg wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls.
Einen Teil der Strafen hatte der Italiener abgesessen und war dann nach Italien abgeschoben worden. Mit der Wiedereinreise nach Deutschland wurde die verbleibende Haftzeit von rund 41 Monaten fällig.
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