Jeder Wasserburger produziert jährlich 400 Kilo Müll

Auch in der Zukunft soll noch mehr Abfall eingespart werden. Denn: Jeder Wasserburger produziert pro Jahr immer noch fast 400 Kilo davon. Das verdeutlichte gestern Andreas Hiebl bei der Sitzung im Rathaus den Mitgliedern des Bauausschusses im Rahmen der Vorstellung des Abfallwirtschaftsberichtes für die Jahre 2024 bis 2026.
Es ist ein großes Problem unserer Zivilisation – der Abfall. Trotz zahlreicher Bemühungen um Abfallvermeidung produzierte auch im Jahre 2025 jeder Wasserburger Einwohner einen Gesamtabfall von über 396 Kilogramm, das sind annähernd 1.100 Gramm pro Tag.
Andreas Hiebl von der Stadt Wasserburg stellte den Bericht vor. So sei zwar in den letzten 20 Jahren der „Restmüll“ weniger geworden, aber insgesamt falle doch noch sehr viel Abfall an. So gab es drei nennenswerte Systemänderungen in der Abfallwirtschaft der Stadt: 1999 wurde die Abrechnung des Restmülls nach Gewicht eingeführt (Verwiegung), seit 2016 gibt es die Papiertonne und seit 2018 die Biotonne.
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Seit diesen Maßnahmen sei die Menge an Restmüll deutlich zurückgegangen, wenngleich sie aktuell wieder leicht ansteige. Aber, und darauf legte Andreas hiebl großen Wert zu betonen, in Wasserburg falle weniger Restmüll pro Einwohner an als in zahlreichen Gemeinden in Bayern. Leichtverpackungen gebe es sehr viele, auch nehme die Papiermege ab, wenngleich es mehr Kartonagen gebe. Hiebl führte das auf die online-Bestellungen vieler Bürger zurück. Er vermute, dass das Volumen des Glasabfalls zurückgehen werden, weil viele Firmen ihre in Glas verpackten Produkte künftig in Kunststoff verpacken würden.
Ein großes Thema sei der Neubau des Wertstoffhofes in Wasserburg. Hiermit werde sich der Stadtrat in seiner nächsten Sitzung befassen. Im Zuge dessen würden auch alle Entsorgungsverträge der Stadt neu verhandelt werden.
Wasserburger Stimme - Die Online-Zeitung nur für die Stadt und den Altlandkreis Wasserburg — https://www.wasserburger-stimme.de/2026/10/23/jeder-wasserburger-prodiziert-400-kilo-muell/
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Einer verdient ja an der Müllentsorgung hervorragend . Die Frage Stellt sich , wird in Wasserburg der Müll überteuert entsorgt .
1100g pro Tag?
Das sind ja 1100000mg bzw 1100000000ug.
Die Abfallentsorgung ist eine kommunale Pflichtaufgabe. Die Gemeinden kalkulieren die Kosten alle paar Jahre und dürfen daran nichts verdienen. Entsprechend werden die errechneten Kosten an die Bürger via Gebühren weitergegeben. Sie sollten einmal die Müllgebühren der Stadt Wasserburg mit den Umlandgemeinden vergleichen, bevor Sie solche Behauptungen in die Welt setzen. Die wahren Gewinner sind die Entsorger und die Hersteller des Verpackungsmülls. Oder vielleicht wir alle, weil unsere Bequemlichkeit einfach was kostet.
Ja, am Ende zahlt wieder die/der am Ende der Kette, wir Bürger.
Für den „bequemen“ Verpackungsmüll zahlen wir über irgendwelche Green wash Labels schon an die Hersteller.
Dann zahlen wir eine Verwaltung, die nicht in der Lage ist, auch kein Interesse hat, die Kosten niedrig zu halten – sie muss ja nur wieder die Gebühren erhöhen.
Und dann kommen noch die Oligarchen der Entsorgungs Industrie.
Dass unser lokaler Entsorger nicht mehr weiß, wohin mit seiner Kohle, ist sicher keine dumme Unterstellung, sondern ganz offensichtlich.
Das hier die Angebotspreise knapp kalkuliert, nur kostendeckend sind, ist ja lächerlich.
Grüner Punkt ,vollkommen richtig und jeder weiß es .
Es soll ja durchaus schon vorgekommen sein, dass über Jahre ‚vergessen‘ wurde, bestehende Verträge über Entsorgungsdienstleistungen neu auszuschreiben. Die dadurch entstandenen Mehrkosten trugen die Wasserburger sicher gerne.