Die digitale Welt für die Allerjüngsten?

Die digitale Welt für die Allerjüngsten?

Nach fünf Jahren geht die bayernweite Kampagne „Startchance kita.digital+Sprache“ zu Ende. 18 Vertreterinnen aus neun Kita-Einrichtungen, die im Landkreis Rosenheim teilnahmen, erhielten jetzt bei einer Abschlussveranstaltung Urkunden. In seiner Begrüßung dankte Landrat Otto Lederer den Kita-Teams mit diesen Worten: „Sie tragen eine große Verantwortung. Dass Sie sich an diesem Lehrgang beteiligt haben, zeigt einmal mehr, dass Sie erkannt haben, wie wichtig es ist, Kinder an die digitale Welt mit all ihren Chancen, Herausforderungen und Risiken sicher heranzuführen.“

Das Ziel der Kampagne lautete: „Medienkompetenz in der Frühpädagogik stärken“. Unter anderem gingen die Kitas mit den Kindern im Kurs Schritte in die digitale Bildungswelt, heißt es vom zuständigen Staatsinstitut.

Anwesend waren zur Abschluss-Veranstaltung:

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  • Haus für Kinder St. Jakob / St. Konrad, Wasserburg 
  • Haus für Kinder St. Margaretha, Frasdorf
  • Katholisches Kinderhaus St. Katharina, Pfaffing
  • Integratives Kinderhaus St. Rupert, Eiselfing  
  • Kindertagesstätte Spatzennest, Aschau im Chiemgau
  • Kinderhaus Camino, Bad Aibling
  • Kinderkrippe Mangfallwichtel, Kolbermoor.

Im Landkreis Rosenheim machten bei der Kampagne 18 Prozent aller Einrichtungen mit – mehr als im oberbayerischen (zwölf Prozent) und bayrischen (13 Prozent) Durchschnitt.  

Das Thema wird aktuell EU-weit kontrovers diskutiert: Wieviel Digitales schon für die Jüngsten? Zwischen technischem Fortschritt und Rückbesinnung auf das Analoge …

Hintergrund zur nun endenden Kampagne in Bayern

Die im September 2021 gestartete Kampagne ist ein mehrjähriges, kostenfreies Qualifizierungsangebot des Bayerischen Familienministeriums für alle bayerischen Kitas inklusive Kinderkrippen, dass auch über Mittel des Bundesfamilien-Ministeriums aus dem sogenannten KITA-Qualitäts- und Teilhabeverbesserungsgesetz  mitfinanziert wird.

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Das Foto zeigt Landrat Otto Lederer, Vertreterinnen der Kitas, Kita Digital-Coaches Danilo Dietsch und Katja Bröckl-Bergner und Sibylle Baumgartner aus dem Kreisjugendamt.

Foto: Landratsamt Rosenheim

Logo: Ministerium /Staatsinstitut

Wasserburger Stimme - Die Online-Zeitung nur für die Stadt und den Altlandkreis Wasserburg — https://www.wasserburger-stimme.de/2026/07/15/die-digitale-welt-fuer-die-allerjuengsten/

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Kommentare

  1. Denkt auch jemand der Erwachsenen an die Augen unserer Kinder?

    Ich finde wir kommen gerade in einen bequemen Erziehungsstil: Hauptsache ich als Erwachsener habe es bequem. Ich parke die Kinder vor Bildschirme, egal ob zu Hause, in der Schule, in Kitas oder im Restaurant…

    Die Kinder sind von den digitalen Geräten so fixiert und sind während der Bildschirmzeit ruhig und brav – easy zu händeln.
    Aber wenn, das Gerät ausgemacht wird oder wegkommt – dann sind die Nerven oft überreizt.

    Die Reiz(überflutung), die während des Still-davor-Sitzens in das Gehirn eindringt, aber gleichzeitig nicht raus kann, tut unseren Kindern nicht gut.

    In den Schulen und Kindergärten wird erklärt, dass man da Sinnvolles anschauen kann.

    Aber den Augen ist es doch egal, ob sie etwas Sinnvolles oder Unsinniges anschauen.

    Der Bildschirm bleibt eine künstliche Lichtquelle!

    Die Augen sind geradeaus gerichtet, die Augenmuskulatur sieht nicht nach links oder rechts. D.h. die Muskeln, die für den Rundumblick notwendig sind, verkümmern.
    Das Auge wird kurz- oder weitsichtig. Da freut sich der Optiker!
    Der Rundumblick ist für die Teilnahme am Straßenverkehr wichtig; später auch für den Führerschein!
    Eine gute Augenmuskulatur ist notwendig, um in verschiedene Entfernungen schauen zu können, um Lesen zu Lernen, Buchstaben im Zusammenhang zu lesen, nicht in den Zeilen zu verrutschen!
    Bei ermüdeter oder erschlaffter Augenmuskulatur verschwimmen Buchstaben und Zeilen, es kann auch zu Doppelbildern/Winkelfehlsichtigkeit (verstecktes Schielen) führen!
    Muskeln, die nicht beansprucht oder trainiert werden verkümmern!
    Ebenso das Gehirn, wenn es nicht beansprucht wird!
    Statt künstlicher Intelligenz (KI), wäre oft echte Intelligenz und liebevolles Einfühlungsvermögen sinnvoller!

    Also liebe Eltern, Großeltern, Erzieher/innen, Pädagogen/innen, Leher/innen, Rektoren/innen, Gemeinderäte/innen, Bürgermeister/innen, Schulräte/innen, Politiker/innen, Gesundheitsämter, Ärzte/innen etc. denkt an die Augen der Kinder!

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    • Vor allen anderen sind grundsätzlich erst einmal die Eltern für ihre jeweiligen Kinder selbst verantwortlich – auch wenn das heutzutage gerne „vergessen“ wird!

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  2. Ja, wir Eltern sind grundsätzlich in erster Linie für unsere Kinder verantwortlich!
    ABER vormittags und auch teils nachmittags, wenn die Kinder in der Schule oder in der Kita sind, haben wir unsere Kinder in die Hände anderer Erwachsenen gegeben. Und dort sprechen halt viele Erwachsene, wie Gemeinden, Landratsämter und Politiker etc. mit.
    Und wenn man, so wie ich, in einem Sprengel wohnt, in dem die Kinder ab der 1. Klasse vor digitalen Bildschirmtafeln sitzen, ist man dem System irgendwie ausgeliefert.
    Selbst nach der Grundschule ab der 5. Klasse ist es egal, wo man in unserem Sprengel hin wechselt, überall sind digitale Bildschirmtafeln, Mittelschule, Realschule, Gymnasium usw. (Privatschulen sind von uns aus leider zeitlich unzumutbar zu erreichen.)
    An der Grundschule und bereits in der Kita werden sie an IPads herangeführt und ab gewissen Jahrgangsstufen sind IPads an Schulen vorgeschrieben.
    Und ja, wir haben Bildschirmzeiten eingerichtet. Das nützt mir aber nicht allzu viel, wenn die Kinder verpflichtet sind, an den IPads Hausaufgaben zu machen, sich für den Unterricht vorzubereiten usw.
    Und der nächste Punkt ist, dass es im Internet unzählige Tipps gibt, wie man die Bildschirmzeit umgehen kann.
    Ich bin jedem sehr dankbar über Tipps von „bildschirmarmen“ Schulen und Kindergärten.

    Ich bin nicht komplett gegen die Digitalität, aber Kinderaugen sollten schonend behandelt werden!

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