Zwei, die es besonders bitter erwischt hat

Zwei, die es besonders bitter erwischt hat

So manche Kandidaten werden am heutigen Montag enttäuscht sein mit Blick auf die Kommunalwahl, weil sie es nicht geschafft haben - als Bürgermeister, als Gemeinderat oder Kreisrat. Es gibt hier zwei Beispiele, die besonders bitter sind. Wo amtierende Bürgermeister nämlich mit nahezu der gleichen Beliebtheit wie der Gegenkandidat doch den Kürzeren zogen.

Zu nennen ist hier der noch amtierende Bürgermeister der Gemeinde Schonstett – Paul Dirnecker von den Freien Wählern. Ihm fehlten am Ende ganze sechs Stimmen zum Verbleib im Amt. Mit 394 Stimmen unterlag er seinem Konkurrenten Max Heilmann von der CSU mit 399 Stimmen nur hauchdünn – wie berichtet.

Noch heftiger erwischte es im benachbarten Steinhöring die noch amtierende Bürgermeisterin und Kandidatin der Freien Liste, Martina Lietsch (Foto). Sie erhielt 50 Prozent wie ihr CSU-Kontrahent Christian Schächer. Nur hatte dieser am Ende dann 1.165 Stimmen und Martina Lietsch 1.163 Stimmen. Macht drei Stimmen, die zur weiteren Amtszeit fehlten …

Werbeunterbrechung
Zum Weiterlesen nach unten scrollen.

Fotos: Gemeinde Schonstett / Gemeinde Steinhöring

 

Wasserburger Stimme - Die Online-Zeitung nur für die Stadt und den Altlandkreis Wasserburg — https://www.wasserburger-stimme.de/2026/03/09/zwei-die-es-besonders-bitter-erwischt-hat/

Werbeunterbrechung
Zum Weiterlesen nach unten scrollen.

Kommentare

  1. Sehr schade! Der Paul hat es gut gemacht, ein bodenständiger Bürgermeister mit dem Blick für die gesamte Gemeinde. Aber die Wähler haben es nun so entschieden, das ist zu respektieren.

    Antworten
  2. Lieber Pauli, danke für deinen jahrzehntelangen Einsatz für Schonstett als Funktionär des Sportvereins, als Gemeinderat und als Bürgermeister!
    Wir wissen, was wir an dir haben!

    Antworten
  3. Lieber Auer,
    leider wurde das von zu vielen bei der Wahl übersehen bzw. nicht bedacht.
    Undank ist nun einmal leider der Welten Lohn …

    Antworten
  4. Paule.. *Danke*

    Antworten
  5. Das nennt man Demokratie – eine Stimme mehr reicht.

    Antworten
    • Ich glaube, dass hier allen sehr bewusst ist, dass wir zum Glück noch in einer Demokratie leben und wie die Spielregeln nun mal sind.
      Dem Pauli für seinen Einsatz für die Gemeinde Schonstett und für den Sportverein zu danken, heißt nicht, dass man einen demokratischen Vorgang in Frage stellt.

      Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Auf dem letzten Erdenweg

Newsletter-Abo

Durch Anklicken des Buttons „Anmelden“ erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihnen regelmäßig unsere aktuellen Artikel und Informationen zusenden. Sie können sich jederzeit von diesem Newsletter abmelden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.