Wasserburg: Sorge um die Kita-Gebühren

Die Kita-Gebühren in Bayern stehen vor einer Veränderung. Ab dem 1. Januar 2027 fällt der monatliche Zuschuss des Freistaats weg, was zu steigenden Kosten für die Eltern führen wird. Das Thema wurde in der gestrigen Stadtratssitzung im Rahmen der Bürgerfragestunde angesprochen. Vertreterinnen des Elternbeirats vom Altstadtkindergarten wollten wissen, wie es in Wasserburg ab dem 1. Januar mit den Kita-Gebühren weitergehe.
Bürgermeister Bastian Wernthaler informierte über die Änderungen, die auf Familien und Kommunen zukommen. Bisher habe der Freistaat Bayern jeden Kindergartenplatz mit 100 Euro pro Monat bezuschusst. Diese direkte Entlastung für die Familien falle ab Januar 2027 weg. Der Grund hierfür liege in einer Reform des Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes. Das Geld, das bislang als Zuschuss an die Familien floss, wird künftig direkt an die Kindertagesstätten ausgezahlt, um deren laufenden Betrieb zu sichern.
„Der schwarze Peter ist sozusagen bei den Städten und Gemeinden“, erklärte Wernthaler mit Blick auf die drohenden Gebührenerhöhungen, die nun vor Ort beschlossen werden müssen. Er betonte, dass es sich um ein hochemotionales Thema handele. Für Wasserburg ergebe sich zudem die besondere Herausforderung, dass es im Stadtgebiet verschiedene Kita-Träger gebe. Hier müsse genau darauf geachtet werden, dass alle Einrichtungen gleichbehandelt werden.
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Wernthaler ergänzte, dass die Stadt Wasserburg stets versucht sei, Kinder und Familien bestmöglich zu unterstützen. Der Stadtrat werde sich zu diesem Thema in der November-Sitzung beraten und und anschließend einen Beschluss fassen.
TANJA GEIDOBLER
Wasserburger Stimme - Die Online-Zeitung nur für die Stadt und den Altlandkreis Wasserburg — https://www.wasserburger-stimme.de/2026/10/30/sorge-um-die-kita-gebuehren/
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