Pkw fährt frontal gegen einen Linienbus

Eine 86-Jährige aus dem Landkreis Rosenheim fuhr gestern Mittag mit ihrem BMW aus dem Parkhaus in der Rosenheimer Frühlingstraße. Kurz nach passieren der Lichtschranke wollte die Frau mit dem Wagen offenbar nach rechts in Richtung Heilig-Geist-Straße in den fließenden Verkehr einfahren. Jedoch verwechselte die Fahrerin nun die Bremse mit ihrem Gaspedal, sagt die Polizei am heutigen Donnerstag-Morgen.
Dies wurde einem vorbeifahrenden Linienbus des Rosenheimer Stadtverkehrs zum Verhängnis.
Der BMW krachte frontal in die Seite des Linienbusses und verkeilte sich mit seiner Front kurzerhand in der mittleren Außenschwenktüre des Busses. Dabei wurde der BMW so mitgenommen, dass das Auto nun in Fahrtrichtung des Busses stand. Da zu diesem Zeitpunkt die Fahrerin scheinbar immer noch auf dem Gaspedal stand, fuhr der BMW anschließend auch noch gegen eine Straßenlaterne.
Glücklicherweise befand sich neben dem Busfahrer nur ein Fahrgast im Bus. Beide blieben bei dem Unfall unverletzt. Auch die Autofahrerin kam mit dem Schrecken davon.
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Am BMW entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 25.000 Euro. Am Linienbus sowie an der Straßenlaterne beträgt der Sachschaden etwa 15.000 Euro.
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Eine Fahrtauglichkeits-Prüfung ab einem gewissen Alter kann einfach nicht früh genug kommen.
Wer Gas und Bremse verwechselt, hat einfach nichts hinter dem Steuer verloren.
Sowas passiert nicht einfach einmal aus Versehen, sondern zeugt von nachlassender Eignung zum Führen eines Fahrzeugs.
Hier wars zum Glück nur ein Sachschaden – man will gar nicht überlegen, was passiert wäre, wenn da noch ein Fußgänger dazwischen gewesen wäre.