Zum traditionellen Barthlschießen beinand


Zahlreiche Böllerschützen trafen sich jetzt in Haunolden bei Rechtmehring: Das traditionelle Barthlschießen stand an – um Brauchtum zu pflegen und einen geselligen Abend zu verbringen.
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Die anwesenden Böllerschützen zeigten ihr Können bei mehreren gemeinsamen Salven, die weit hinauszuhören waren. Das gemeinsame Böllerschießen wollte einmal mehr die Bedeutung dieser traditionsreichen Kultur und den Zusammenhalt unter den Schützenvereinen unterstreichen.
Nach dem offiziellen Teil ließen alle den Abend griabig ausklingen – musikalisch umrahmt. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Bei gutem Essen und kühlen Getränken nutzten die Vereine gerne die Gelegenheit zum Austausch und zur Pflege bestehender Freundschaften.
DH
Wasserburger Stimme - Die Online-Zeitung nur für die Stadt und den Altlandkreis Wasserburg — https://www.wasserburger-stimme.de/2026/08/26/zum-traditionellen-barthlschiessen-beinand/
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Wieder einmal nicht an die Tierwelt gedacht mit dieser unsinnigen Schießerei.
In unserer Zeit wohl mehr als überholt.
Sollte überlegt werden, ob das noch Sinn macht.
……..naja, der Sinn scheint zu sein den griabigen Abend einzuschießen. Wobei das im Prinzip auch ohne gehen sollte. Aber irgendeinen „Anlaß“ braucht es wohl, auch wenn das dann mit Brauchtum begründet wird. Schade dass es dazu dieses grausige Herumgeballere braucht.
Denn nicht nur in der Natur, sondern auch unter den Menschen gibt es jede Menge, welche dieses Ritual ängstigt und erschreckt und teilweise retraumatisiert.
Da muss man gar nicht nachdenken, ob sowas noch Sinn ergibt.
Es ergibt keinen Sinn mehr, hat es auch noch nie.
Aber die Leute, die daran teilnehmen, sind halt einfach zu kleingeistig, um zu verstehen, das außerhalb von den wenigen, die Freude an sinnlosem Böllern haben, der Großteil der Menschen und Lebewesen im allgemeinen keine Freude daran haben und es ihnen zum Teil auch schadet.
Und was sollte dagegensprechen, dass sich die Schützenvereine zu einem griabigen, musikalisch umrahmten Fest treffen, um den Zusammenhalt unter den Schützenvereinen zu unterstreichen – ohne dass sinnlos rumgeböllert wird?
Abgesehen natürlich davon, dass sie es „oiwei scho so gmacht ham“, was kein Argument ist, auch wenn manche es sich vielleicht wünschen …
Lieber Christian,
das ist ihre Meinung, dass ein Großteil der Menschen und Lebewesen keine Freude an Tradition und Brauchtum haben, da zählt das Böllerschießen halt einmal dazu!
Ich glaube nämlich, im Gegensatz zu Ihnen, dass es hier eine sehr große Mehrheit gibt!
Im Übrigen lasse ich mich von Ihnen nicht als „kleingeistig“ beleidigen. Da ich an dieser Veranstaltung mitgeschossen habe, fühle ich mich von Ihnen auch direkt angesprochen und persönlich beleidigt!
Leider gibt es immer (mehr) Menschen, die meinen ihre Meinung ist die einzige wahre Meinung … aber das ist halt mal so, Toleranz müssen immer nur die anderen gegenüber dem eigene Tun haben!
Meiner Meinung nach ist das auch ein Grund, warum unsere Gesellschaft sich immer mehr spaltet.
Lieber av,
ich finde es schön, dass Sie tatsächlich einfach alles bestätigt haben, was ich in meinem Kommentar angesprochen habe.
Ich finde es auch gut, dass Sie sich über fehlende Toleranz beschweren, aber nicht einsehen, dass das toleranteste, und damit das beste für die Menschen und Lebewesen (und da haben Sie ganz sicher einen falschen Eindruck und das ist Fakt wie wenig es Ihnen auch gefällt) einfach nicht zu böllern, sondern einfach so das Fest zu feiern.
Liebe Community,
Hier auch mein Senf dazu!
Ich verstehe die Bedenken einiger hier, anhand ihrer verängstigten Tiere! Aber dieser Termin ist nicht mehr neu, und wird auch in den nächsten Jahren fortgeführt, also BITTE MERKEN am 24.8. kracht’s denn dann ist St.Bartholomä!!!
Aber hier Gruppen als kleingeistig zu diffamieren finde ich nicht gerecht!
Denn genau jene machen den Unterschied zu Stadt und Standisierung aus, also lasst uns lieber solche Gruppierungen noch lange mit Leben füllen, damit diese unsere ländliche Region mit Leben und Werte bereichern!
Mit Pulverdampf und Kanonenschlag ein Teilnehmer des Treffens
Wenn das sinnlose Geballer schon den Unterschied zur Stadt ausmachen soll, dann frage ich mich aber schon, warum zunehmend auch in der Stadt Wasserburg bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit irgendwelche Trachtenwastl auftauchen und dieser angeblichen „Tradition“ (die vielleicht in den Alpen eine sein mag, aber bestimmt nicht bei uns) ohne Rücksicht auf Verluste Gehör verschaffen.
Dann soll auch Watercastle sich nicht als Trachtenwastl aufputzen wenn er in der Stadtratsitzung sich als Traditionbewusst gibt.Und seine Stabhochspringenden Springwastl in der Herrengasse waren ja auch nicht Tradition.Nur so nebenbei.
Sie scheinen mich offensichtlich mit jemanden zu verwechseln.
Also ich lebe jetzt seit über 40 Jahren hier – Böllern gibt es eigentlich erst seit den Bürgerspielen – da gab es ja zum Start immer das Geböllere. Da ja hier immer auf Tradition gepocht wird – wo waren die die Jahrzehnte davor? Gleiches gilt für die Schäffler, gab es hier früher auch nicht. Also ich bin schon ein wenig verwundert, was hier auf einmal Alles mit Tradition gerechtfertigt wird – Nur weil man eine Lederhose an hat, ist es noch lange keine Tradition ;)
Das sagt die Internetrecherche dazu: Das Brauchtum des Böllerschießens an sich ist historisch. Das Fest in Haunolden ist hingegen ein neuzeitliches Event, das von den lokalen Schützenvereinen ins Leben gerufen wurde, um einen Anlass für ein Sommertreffen zu haben. (Wikipedia) Nur mal so zum Nachdenken.
Vieles in unserer Gesellschaft scheint sinnlos und/oder aus der Zeit gefallen.
Aber mittlerweile wird das Gemecker zu allem und jedem unerträglich.
Heute der Gipfel der Intoleranz, ich betone Intoleranz, zu den angeblich frauenfeindlichen Puppen beim Teufelsradl vom Münchner Oktoberfest.
Die uralten Pappmaché-Figuren wurden umgestrichen und farblich weniger sexistisch „angezogen“, weil sich irgendwelche Gleichstellungsbeauftragte daran gestört haben.
Oh mei! Hauptsache man kann sich über was aufregen.
Mich würd mal interessieren, wie viele denn kommen, um das Böllern zu sehen bzw. zu hören?
Und zum Brauchtum … kommt ja jetzt dann im Dezember auch wieder:
Angebliches Brauchtum – die Perchten.
Die sind in den Bergen vielleicht Brauchtum, aber bei uns nicht.
Nach einem lauten „Auftritt“ sehe ich verängstigte Menschen. Auch nicht normal, aber alle rennen hin.