Ein Meilenstein für die Sicherheit

Nach umfangreichen Bauarbeiten ist der Bahnübergang Viehhausen seit Montag wieder für den Verkehr freigegeben. Der wichtige Übergang an der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Reitmehring und Edling ist nun durch neue Lichtzeichen und Schranken gesichert.
Am Bahnübergang Viehhausen kam es in der Vergangenheit wiederholt zu schweren Unfällen, auch tödlichen. Die Südostbayernbahn setzt sich deshalb mit Unterstützung der Stadt Wasserburg seit Jahren für eine Verbesserung der Sicherheit durch den Bau einer Schrankenanlage ein.
In den letzten Jahren wurden bereits die benachbarten Bahnübergänge bei Roßhart und Au technisch modernisiert. Weil die Technik dieser Übergänge zusammenhängt, wurden in Viehhaussen dabei unter anderem neue Ampeln installiert. Um zur zusätzlichen Sicherung aber die gewünschte Schrankanlage installieren zu können, musste zunächst der Straßenbereich entsprechend der Richtlinien verbreitert werden. Hierfür war aufgrund der örtlichen Umstände die Durchführung eines aufwändigen Planfeststellungsverfahrens erforderlich. Die Baugenehmigung, der sogenannte Planfeststellungsbeschluss, wurde zeitweise beklagt. Dies hat den Prozess über längere Zeit erschwert.
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Seit dem 24. August ist der Bahnübergang nun mit Schranken und Lichtzeichen gesichert und alle Arbeiten konnten abgeschlossen werden. „Die Verbesserung der Sicherheit am Bahnübergang Viehhausen war der Stadt ein sehr wichtiges Anliegen. Wir sind deshalb froh, dass gemeinsam mit der Südostbayernbahn dieses Projekt endlich umgesetzt werden konnte“, sagt Bürgermeister Bastian Wernthaler.
Matthias Krause, Sprecher der Geschäftsleitung der Südostbayernbahn schließt sich an: „Die Inbetriebnahme der Schrankenanlage ist ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit am Bahnübergang Viehhausen. Wir freuen uns, dass die Arbeiten nun abgeschlossen werden konnten, und bedanken uns bei der Stadt Wasserburg und allen Beteiligten für
die gute Zusammenarbeit“.
Das Projekt ist jedoch für die Stadt noch nicht vollständig abgeschlossen. Der separate Übergang für den Fuß- und Radverkehr wurde bereits als Vorbereitung für einen geplanten Geh- und Radweg geschaffen. Wann diese Maßnahme angegangen werden kann, ist derzeit noch nicht vorhersehbar. Die Stadt Wasserburg bemüht sich, eine baldige Umsetzung zu erreichen.
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Definitiv ein Meilenstein für die Verkehrssicherheit. Hätte vor Jahren schon umgesetzt werden sollen, aber besser spät als nie. Ich hatte immer ein mulmiges Gefühl, über diesen Bahnübergang zu fahren. Was allerdings ein Schildbürgerstreich sein muss, ist der Radweg – der endet auf beiden Seiten im Nichts. Wer soll den bitte so nutzen? Noch dazu ist die Straße nicht so stark befahren, dass hier ein extra Übergang für Radfahrer nötig wäre.
Endlich konnte die Maßnahme umgesetzt werden. Dass es so lange dauerte lag weder bei der Bahn noch bei den Behörden. Nachdem private Flächen zur Umsetzung notwendig waren mussten diese vom Eigentümer erworben werden. Dies dauerte so lange da es von Eigentümer beklagt wurde.
Dass der Geh-Radweg nur im Bereich des Übergangs erstellt wurde ist meines Erachtens richtig, da hierfür eigene Schranken erforderlich war. Jetzt sind die Gemeinden gefordert die Gehwege auszubauen.
Wieder einmal mussten erst einige tödliche Unfälle passieren, bis sich etwas tat. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass der/die betr. Grundstückseigentümer sich weigerten, ein paar Quadratmeter Feld herzugeben, wenn dadurch weitere Tote vermieden werden.
Mitschuldig ist unsere ausufernde Bürokratie, die jeden umgedrehten Stein dokumentiert sehen will, das ist MEINE Meinung.
Beispiele für solche Stellen gibt es im Landkreis leider nicht wenige (Schiene/Straße)
Schön finde ich, dass die paar Ernnerungsstücke an tödlich Vrunglückte verbleiben durften.
Was der Tom sich vorstellen kann und was nicht bzw. was SEINE (nur echt in Großbuchstaben) Meinung ist, das ist das eine. Das andere sind die Fakten, die in diesem Fall u.a. durch Verhandlungen vor dem Verwaltungsgericht eigentlich ganz gut dokumentiert sind.
Leider wurde der Bau der Schranken hier tatsächlich durch eine Klage verzögert. Sonst hätte es den letzten Toten wahrschreinlich nicht gegeben.
Betrachtet man das Ganze genauer, wird man feststellen, das die Unfallhäufigkeit an gesicherten und ungesicherten Bahnübergängen in etwa gleich hoch ist.
Man spricht an gesicherten Bahnübergängen vom falschen Sicherheitsgefühl, was wohl auch auf einige der Kommentatoren zutrifft.
Dem stimme ich zu.
Abgesehen davon wäre es auch interessant. wie viele Unfälle an Bahnübergängen auf absichtliche Handlungen zurückzuführen sind.