Pfaffinger ÜWG-Gemeinderat: „Warte auf Antworten“

Pfaffinger ÜWG-Gemeinderat: „Warte auf Antworten“

Und wieder sprach ÜWG-Gemeinderat Tobias Forstner das „Baugebiet West 5″ bei Werfling (siehe Plan anbei) in Pfaffing an - ganz am Ende der jüngsten Gemeinderatssitzung, weil er es auf der Tagesordnung zur Januar-Sitzung (wir berichteten) vermisste. Es gebe noch so viele offene Fragen, die er vor Monaten gestellt habe und er warte weiterhin auf Antworten. Er mache sich Sorgen um die Bau-Interessierten, wann dort überhaupt jemals mit dem Bauen begonnen werden könne, so Forstner.

Diesmal ging er konkret auf den denkmal-geschützten Stadl dort ein, den die Gemeinde mit relativ wenig Aufwand, so der ÜWG-Gemeinderat, zu etwas ganz Besonderem werden lassen könnte.

Man könnte sich vom ortsansässigen Planungsbüro Kammerl + Kollegen doch zum Thema Denkmalschutz mal schlau machen, was planerisch notwendig sei, so Forstner in der Sitzung. Im Prinzip solle es ja so bleiben, wie es ist – vielleicht mit einer PV-Anlage, mit Strom natürlich und Toiletten. Und dann könnte es ein toller Veranstaltungs-Treffpunkt in der Gemeinde werden. Er plädierte für ein schönes Gemeinschaftsprojekt der Vereine …

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An Ideen mangelte es dabei Tobias Forstner nicht gerade: 

Seine Vorschlagsliste war lang – von Vereinsfesten über Kunst-Events sowie Open Air-Kino und Theater bis hin zu Senioren-Treffs oder als Aktions-Örtlichkeit fürs Kinder-Ferienprogramm schlug er vor.

Besonders war seine Idee explizit für die Gemeinde als zusätzliches Standesamt in Pfaffing: Für immer beliebter werdende, freie Trauungen, die ja auch ein Standesamt benötigen oder ganz grundsätzlich für Trauungen im Freien.

Abschließend erinnerte Forstner daran, auch bei den Chancen für die finanzielle Unterstützung als LEADER-Programm (wir berichten laufend dazu für die Region) nachzufragen.

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Bürgermeister Josef Niedermeier bedankte sich „für die vielen guten Ideen“ und betonte, dass nun die nächsten Schritte zum Baugebiet anstehen würden. Zum Stadl sagte er, dass der Bereich dort für Wasser, Abwasser und Strom schon vorausschauend vorbereitet worden sei.

Vor drei Monaten hatte die Gemeindeverwaltung öffentlich bekanntgegeben, „aufgrund unvorhersehbarer, äußerer Umstände“ gebe es Verzögerungen zum „Baugebiet West 5″ (wir berichteten). Die Ausschreibung der gemeindlichen Grundstücke sei für das erste Quartal 2026 – Januar bis März – vorgesehen, hieß es da.

 

 

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