Silvester im Gefängnis

Silvester im Gefängnis

Die Bundespolizei hat am Silvestertag bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn einen Rumänen festgenommen. Da er seine Justizschulden von rund 2.900 Euro nicht zahlen konnte, verbrachte er nicht nur die Silvesternacht im Gefängnis.

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Bundespolizisten kontrollierten am frühen Mittwochmorgen auf der A93 die Insassen eines Fernreisebusses. Bei der Überprüfung der Personalien eines rumänischen Staatsangehörigen schlug der Fahndungscomputer Alarm. Das Landgericht Landshut hatte den 55-Jährigen Ende 2023 wegen Körperverletzung verurteilt. Von der festgelegten Geldstrafe zuzüglich der Verfahrenskosten stand noch ein Restbetrag von knapp 2.900 Euro offen. Aufgrund der fehlenden finanziellen Mittel musste der Rumäne die Ersatzhaft in der Haftanstalt Bernau antreten und wird die ersten sechs Wochen des neuen Jahres dort verbringen.

Die Rosenheimer Bundespolizei teilte seine „neue Adresse“ auch der italienischen Justiz mit, die ebenfalls nach ihm sucht.

 

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