Mit verdientem Jubel in die lange Winterpause

Auch für die Fußball-A-Klasse ist mit diesem Wochenende das Fußball-Jahr 2026 durch - bis auf ein Nachholspiel nächsten Sonntag zwischen dem SV Genc Wasserburg und Waldhausen. Viereinhalb Monate lang dauert die Winterpause.
Die Schonstetter empfingen zum Showdown die Albachinger vor 120 Zuschauern. Ein Duell von Tabellen-Nachbarn der oberen Liga-Hälfte. Und am Ende jubelten sie in der November-Nacht unter Flutlicht: Die Schonis landeten ein deutliches 4:1.
Der Spielbericht ...
Die Partie wurde emotional geführt, wovon sich auch die Zuschauer anstecken ließen. Dabei fielen Spieler beider Mannschaften immer wieder im Diskurs mit dem Schiri Johann Rappolder auf. Auch Fouls fehlten nicht. Sieben Mal musste die gelbe Karte gezeigt werden.
Die Elf von Albachings Coach Alfred Trautbeck hatte es schwer gegen die Schonstetter Abwehr, die sicher stand.
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Immer wieder gelangen dem SV Schonstett sehenswerte Angriffe. Beinahe hatte man den Eindruck, dass fast jeder Steilpass und fast jeder Querpass ungehindert durch die Abwehr von Albaching durchkam.
Bereits nach 13 Minuten nutzte der Schonstetter Benjamin Schneid eine Torchance, als er nervenstark einen Ball im Albachinger Strafraum butterweich halbhoch zum 1:0-Führungstreffer ins gegnerische Tor beförderte.
Albachings legendäre Tormaschine Matthias Bareuther wurde durch Schonstetts Verteidiger Simon Dirnecker in Manndeckung genommen. Der Schonstetter Defensivspieler machte seine Arbeit so gut, dass er seinen Gegenspieler damit praktisch aus dem Spiel nahm. Dabei reihte er sich in eine Riege von Schonstetter Verteidigern ein, die schon vor mehr als 20 Jahren mit legendären Albachinger Torjägern (wie Albachings Coach Alfred Trautbeck oder Christian Bareuther) zu tun hatten und ihre Arbeit glänzend erledigten. Einige ehemalige Schonstetter Spieler, wie der erfolgreiche Abwehrspieler Josef Obermaier jun., der beim Spiel als Zuschauer anwesend war, können auch davon berichten, wie man es schafft, einen Torjäger vom Format eines Matthias Bareuther auf dem Spielfeld so in den Griff zu bekommen, dass er keinen Treffer erzielen kann.
Auch die anderen Verteidiger des SV Schonstett waren gut in Form. Nur ganz selten musste Schonstetts Torwart Sergej Aselbor eingreifen.
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In der 26. Spielminute erhöhte der SV Schonstett auf 2:0. Vorausgegangen war ein durch Verteidiger Julian Putz eingeleiteter Angriff: Ein Schuss aufs Tor durch Schonstetts Mittelfeld konnte Albachings Torwart Bernhard Edlbergmeier zunächst zwar noch spektakulär abwehren. Gegen den Nachschuss von Alexander Witte hatte der Gäste-Torwart aber keine Chance mehr und so stand es zur Halbzeit 2:0 für Schonstett.
Albachings Coach Trautbeck wechselte Alexander Spielvogel und Simon Ettmueller ein und das Spiel seines Teams verbesserte sich. Trotzdem gelang dem Heimteam wiederum durch Benjamin Schneid das 3:0 in der 59. Spielminute.
Voller Einsatz von Schonstetts Linksverteidiger Balthasar Elpelt leitete dann das 4:0 ein: Nach einem Zweikampf mit einem Albachinger Stürmer, prallte der Ball von Elpelt zu einem Mitspieler ab, der ihn dann zu Yannick Albrich passen konnte. Dieser hatte keine Mühe mehr, frei auf das Tor zuzulaufen und per Schuss ungehindert von der Albachinger Abwehr das 4:0 zu erzielen.
Kurz vor Schluss gelang dem SV Albaching durch Veit Hundschell noch der Ehrentreffer zum 1:4. Dies konnte aber die Stimmung der Schonstetter nicht mehr trüben.
Schonstetts Trainer Stefan Stübl und Spielertrainer Yannick Albrich waren nach dem Spiel voll des Lobes für ihr Team.
Der SV Schonstett überwintert damit auf einem sicheren Platz im Mittelfeld der Tabelle mit 17 Punkten und einem ausgeglichenen Torverhältnis von 26:26 Toren. Dies kann sich als Aufsteiger aus der B-Klasse durchaus sehen lassen.
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KF
Foto: SV Schonstett
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