Das Lampenfieber steigt

Das Lampenfieber steigt: Die große Aufführung des hochemotionalen Verdi-Requiems rückt näher für die Mitglieder des Wasserburger Bach-Chors (wir berichteten). Die beiden Aufführungen in der Fassung für Kammer-Ensemble von J. Linckelmann finden nächste Woche statt
am Samstag, 7. November, um 20 Uhr im Wasserburger Rathaussaal
und am Sonntag, 8. November, um 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Jakob in Bad Endorf.
Begleitet vom Bach-Collegium Wasserburg singen Diana Haller (Sopran), Lana Maletić (Mezzosopran), André Khamasmie (Tenor) und Alban Lenzen (Bass) unter der Leitung von Angelica Heder-Loosli.
Oft als „Oper im Kirchengewand“ bezeichnet, ist das Verdi-Requiem ein Werk von emotionaler Kompromisslosigkeit, das den liturgischen Rahmen sprengt und für den Konzertsaal bestimmt ist.
Mit hoher Emotionalität nutzt Verdi extreme dynamische Kontraste – vom gehauchten Flüstern bis zum gewaltigen Ausbruch – um das Spektrum zwischen Todesangst und Hoffnung auszuloten. Was er in seinen Opern als individuelles Drama inszenierte, wird hier zum universellen Urerleben: Das
Ende des menschlichen Lebens mit allen Facetten dieser existentiellen Grenzerfahrung wird dargestellt, die letztlich in der Gewissheit umfassender Erlösung mündet: „Libera me, Domine“.
Zum Karten-Vorverkauf:
In Wasserburg bei Pfeiffer am Rathaus, Marienplatz 3 (33 Euro – ermäßigt 20 Euro) sowie an der Abendkasse (35 Euro – ermäßigt 22 Euro).
In Bad Endorf bei der Tourist-Information, Bahnhofstraße 2 (28 Euro – ermäßigt 18 Euro) sowie an der Abendkasse.
Und online unter www.wasserburger-bach-chor.de/konzerte
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Wasserburger Stimme - Die Online-Zeitung nur für die Stadt und den Altlandkreis Wasserburg — https://www.wasserburger-stimme.de/2026/10/30/das-lampenfieber-steigt/
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