Mit dem Heimvorteil im Rücken

Mit dem Heimvorteil im Rücken

Sie ist eine starke Punkte-Lieferantin für den TSV: Abby Ray (Foto). Für die Basketballerinnen in Wasserburg steht am Sonntag, 18. Oktober, der dritte Spieltag in der 2. Bundesliga an. Um 16.30 Uhr empfangen die Innstädterinnen den ASC Theresianum Mainz in der Badria-Halle. Dabei will Wasserburg vor heimischem Publikum den nächsten Sieg einfahren und sich in der Tabelle weiter nach vorne arbeiten.

Neben dem sportlichen Duell steht auch erneut eine wichtige Botschaft im Mittelpunkt: Im Rahmen des Breast Cancer Awareness Month, auch als „Pinktober“ bekannt, wird das Team erneut in pinken Trikots auflaufen, um auf das Thema Brustkrebs aufmerksam zu machen.

Die Ausgangslage verspricht ein spannendes Duell zweier Mannschaften, die mit einer ähnlichen Bilanz in den dritten Spieltag gehen. Mainz belegt aktuell mit einem Sieg und einer Niederlage den siebten Tabellenplatz. Der Erfolg gelang gegen die Rhein-Main Baskets, während sich die Mainzerinnen gegen Bad Homburg nur knapp geschlagen geben mussten. Auch die Wasserburgerinnen stehen nach den ersten beiden Saisonspielen bei einem Sieg und einer Niederlage und rangieren derzeit auf Platz neun. Mit einem Erfolg in eigener Halle könnten die Innstädterinnen also nicht nur wichtige Punkte sammeln, sondern auch den Anschluss an das Tabellenmittelfeld halten.

Besonderes Augenmerk wird die Wasserburger Defensive auf die offensiven Leistungsträgerinnen der Gäste legen müssen. Allen voran Selma Yesilova, die bislang durchschnittlich 18,5 Punkte pro Partie erzielt und damit eine der gefährlichsten Scorerinnen der Liga ist. Auch Charlotte Kriebel mit 13,0 Punkten im Schnitt und Jordan Barron mit durchschnittlich 11,5 Zählern gehören zu den Spielerinnen, die Mainz offensiv tragen. Für Wasserburg wird es daher entscheidend sein, die gegnerischen Schlüsselspielerinnen möglichst effektiv zu kontrollieren, defensiv geschlossen aufzutreten und gleichzeitig die eigenen Chancen konsequent zu nutzen.

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Mit dem Heimvorteil im Rücken wollen die Innstädterinnen von Beginn an Energie aufs Parkett bringen und den Zuschauerinnen und Zuschauern in der Badria eine engagierte Leistung zeigen. Gerade in einer noch jungen Saison kann jeder Sieg wichtig sein, um Selbstvertrauen zu sammeln und sich in der Tabelle zu etablieren. Gegen die bislang ebenfalls einmal siegreichen Mainzerinnen wartet allerdings eine Aufgabe, die volle Konzentration über die gesamte Spielzeit erfordert.

Am Samstag, 24. Oktober, geht es auswärts bei den Rhein-Main Baskets weiter. Spielbeginn ist um 16 Uhr. Die Gastgeberinnen stehen nach zwei Niederlagen aktuell am Tabellenende und werden entsprechend versuchen, vor heimischem Publikum die ersten Punkte der Saison einzufahren. Umso wichtiger wäre für Wasserburg ein erfolgreicher Auftritt am Sonntag, um mit Rückenwind in die nächste Auswärtsaufgabe zu gehen.

 

Wasserburger Stimme - Die Online-Zeitung nur für die Stadt und den Altlandkreis Wasserburg — https://www.wasserburger-stimme.de/2026/10/16/mit-dem-heimvorteil-im-ruecken/

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