Aktives Vereinsjahr trotz Hitze und Trockenheit

Die Herbstversammlung des Eiselfinger Obst- und Gartenbauvereins stand ganz im Zeichen einer hitzebedingt herausfordernden Saison und der richtigen Strategie für die Düngung im Hausgarten. „Dieses Gartenjahr ist wie im Flug vergangen und hat uns dabei in Sachen Hitze und Trockenheit vor besondere Herausforderungen gestellt“, bilanzierte die Vorsitzende Elisabeth Herzog.
Trotzdem seien die Vereinsmitglieder etwa beim Girlandenbinden für zwei Jubiläumsfeiern in der Gemeinde Eiselfing, beim Ferienprogramm, einem Weideflechtkurs und einem Pflanzentauschtag sowie beim Kräuterbüschelbinden wieder sehr aktiv gewesen. „Ein besonderer Dank geht an alle Beteiligten, die dieses schöne Programm ermöglicht haben.“
Zum Thema Düngung im Hausgarten referierte Gärtnermeister Rainer Steidle von der Stiftung Attl. Entscheidend sei hier ein intakter Nährstoffkreislauf im Boden. „Das Wachstum im Garten sagt uns, wie es den Pflanzen geht. Voraussetzung hierfür ist ein biologisches Wirtschaften ohne Überdüngung.“
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Eine bewusst auf den persönlichen Garten abgestimmte Mischung aus Humus, Kompost, Schafwolle und Bokashi, also fermentiertem organischem Material aus Küchenabfällen oder Rasenschnitt, decke ab, was die Pflanzen benötigten. „Wichtig ist, dass wir den Boden als Akteur verstehen, der uns wertvollen Ertrag liefert, wenn er gut versorgt wird“, betonte Steidle. Dies gelte gerade auch für die Klimaanpassung in zunehmend heißen und trockenen Sommermonaten.
GR
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