Brüderlich geteilt

Das Foto zeigt die Schonis noch beim Aufwärmen - gestern vor der Heimpartie gegen Aschau II in der Fußball-A-Klasse. Mit einem Remis musste man sich am Ende zufrieden geben. Dabei war gerade die Schlussphase äußerst spannend: Schonstetts Trainer Stefan Stübl und Spielertrainer Yannick Albrich lobten die Abwehr als Schlüssel zum Punktgewinn. Nächsten Sonntag geht's nun zum starken SV Genc Wasserburg, der gestern in Amerang ein 4:2 absahnte.
Der Spielbericht der Schonis ...
Die ersten zehn Spielminuten waren ein offener Schlagabtausch: Zwei Großchancen hüben wie drüben. Alexander Witte lief allein auf das Aschauer Tor zu, konnte aber gerade noch gestoppt werden. Mittelfeldspieler Johannes „Ernstl“ Hofmeister kam zu einem Schuss aus 25 Metern auf das Gästetor und scheiterte nur knapp am linken Torpfosten.
Schonstetts Goalie Johannes „Mühli“ Mühlbauer und Aschaus junger Torwart Leon Gruber hatten mehr Gelegenheiten sich auszuzeichnen, als ihnen vermutlich lieb war.
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In der 40. Spielminute gelang dem SV Aschau II ein Schuss aus 18 Metern. Schonstetts Torwart Mühlbauer wehrte aber den Ball zur Mitte des Strafraums ab und sein Teamkamerad Simon Dirnecker warf sich in den Nachschuss eines Gegners und verhinderte somit einen Rückstand; Halbzeitstand somit: 0:0.
Es wurde dann hektischer und auch etwas ruppiger.
In der 52. Spielminute bekamen die Schonstetter nach einer Aschauer Druckphase den Ball nicht früh genug aus dem eigenen Strafraum heraus – das nutzte Stefan Plez mit einem Schuss aus 18 Metern zum 1:0-Führungstreffer für die Gäste.
Schon sechs Minuten später der Ausgleich: Fabio Ostermeier flankte den Ball sehenswert über die gesamte Aschauer Abwehr zu Alexander Witte, der volley das umjubelte 1:1 schaffte.
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Die beiden Schonstetter Innenverteidiger Marcus Rieger und Christoph Obermaier sorgten für Sicherheit im Team. Das war auch wichtig, denn Aschau II blieb gefährlich – besondere der eingewechselte Robert Turtoi wurde Dreh- und Angelpunkt der Gäste. In der 70. Spielminute brauchte es zwei Glanzparaden vom Schonstetter Torwart Mühlbauer …
Die letzten zehn Spielminuten waren nichts für schwache Nerven: Alexander Witte hatte mit einem Alleingang den Führungstreffer für die Schonis auf dem Fuß, scheiterte aber am Aschauer Torwart Leon Gruber. Auf der anderen Seite hatte Aschau mit zwei Ecken in der Nachspielzeit noch die Möglichkeit, den Führungstreffer zu erzielen, was aber letztlich nicht mehr gelang.
Aschaus Trainer Daniel König war mit dem Punkt gegen den SV Schonstett dann ebenfalls zufrieden. Der Coach freute sich, dass sein Team nun bereits seit vier Spieltagen ungeschlagen ist und das trotz einer Auftaktserie von drei Niederlagen in den ersten drei Spieltagen. Daniel König wies außerdem darauf hin, dass gegen Schonstett viele junge Spieler wie Torwart Leon Gruber im Einsatz waren und er stolz auf deren Leistungen sei.
Ein Lob verdiente sich auch Schiedsrichter Christian Hügel, der stets alles im Griff hatte.
KF
Foto: SV Schonstett
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