„Auf die nächsten 30 Jahre“

Bunt, fröhlich und kreativ – so lässt sich das Fest zum 30. Geburtstag des Jugendtreffs „Innsekt“ in Wasserburg zusammenfassen. Viele Besucher aller Altersstufen, dazu Bürgermeister Bastian Wernthaler und seine Stellvertreter Georg Machl und Monika Barthold-Rieger sowie viele Stadtratsmitglieder waren gekommen, zum zusammen zu feiern.
Stolz ist das Team von „Innsekt“, denn was im Jahr 1996 als einer der ersten Offenen Jugendtreffs im Landkreis Rosenheim begann, hat sich zu einer echten Erfolgsgeschichte und einer festen Institution für die Jugend entwickelt. Heute präsentiert sich das „Innsekt“ als etablierter Ort für Jugendliche aller Nationen, Religionen und Geschlechter. „Gerade in Zeiten wie diesen ist ein Raum voller kultureller Begegnung mehr als nur Freizeitgestaltung. Es ist gelebte Vielfalt“, betont das „Innsekt“-Team.
Bürgermeister Bastian Wernthaler gratulierte herzlich zum Jubiläum und überbrachte auch Grüße von Altbürgermeister Michael Kölbl, der maßgeblich, und nicht ohne Widerstände, damals als Jugendreferent zur Entstehung des Jugendtreffs beigetragen hat. „So eine Einrichtung muss leben und es braucht Menschen, die die Räume mit Leben füllen“, so Wernthaler. Er dankte Jugendreferentin Irene Blüml für ihr großes Engagement. Das „Innsekt“ gebe den Jugendlichen Halt und fördere Talente. Auch die Jugendlichen sehen das „Innsekt“ als Bereicherung, wie die Jungbürgerversammlungen zeigen. „Die Jugendlichen wollen einen Platz, an dem sie sich treffen können, unabhängig von Schule, Herkunft oder Religion“, so Wernthaler. Eine solche Einrichtung sei essentiell für Wasserburg und das Mittel gegen das Auseinanderdriften der Gesellschaft. Er dankte der AWO, dem Kinderschutzbund und dem Landkreis für die vertrauensvolle Kooperation.
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Anton Reiserer, Vorstand der AWO Rosenheim-Miesbach sieht im „Innsekt eine wichtige Institution für Wasserburg. Hier werde Vielfalt gelebt, es gebe Raum zum Diskutieren und Chillen. Es gebe Platz für Kinder und Jugendliche, ohne Eltern und Lehrer, aber begleitet von einem tollen Team. Er dankte der Stadt Wasserburg und freute sich auf „die nächsten 30 Jahre.“
Im Innenhof des Förderzentrums gab es im Anschluss viel zu entdecken und erleben. Von einer Tombola, über Kaffee und Kuchen, bis hin zum Enten angeln, Büchsen werfen oder einer Fotobox war viel geboten.
Auch wurde in Erinnerungen geschwelgt. „Ich bin früher als Jugendliche sehr gerne hier gewesen und habe mich immer willkommen gefühlt“, erinnert sich eine Besucherin. Und auch Stadtmanager Simon Arnold kennt das „Innsekt“ sehr gut – er war sogar 1996 bei der Eröffnung dabei.
Für die passende Festival-Stimmung sorgte ein vielseitiges Livemusik-Programm, das verschiedene Genres von Indie über Hip-Hop bis hin zu Punk abdeckte, damit möglichst viele Besucher auf ihre Kosten kommen. Auf der Bühne waren die Bands „Lobsterbomb“, „GreeneryForce“ und „Sunflower Radio“.
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TANJA GEIDOBLER
Wasserburger Stimme - Die Online-Zeitung nur für die Stadt und den Altlandkreis Wasserburg — https://www.wasserburger-stimme.de/2026/09/26/auf-die-naechsten-30-jahre/
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