Schule und Wirtschaft Hand in Hand

Gemeinsam für eine praxisnahe und realistische Berufsorientierung: Die Franziska-Lechner-Schule in Edling und die Huber & Sohn GmbH & Co. KG aus Bachmehring haben eine IHK Bildungspartnerschaft geschlossen. Beide Seiten wollen in Zukunft bei der Vorbereitung der Schüler auf das Berufsleben eng zusammenarbeiten. Im Rahmen der Bildungspartnerschaft sind unter anderem Betriebsführungen, Bewerbungstrainings und Praktika geplant.
Linda Lehmann, Konrektorin der Franziska-Lechner-Schule, freut sich auf die erste IHK Bildungspartnerschaft mit einem Unternehmen aus der Region: „Dank dieser Kooperation können wir realistische und praxisnahe Einblicke in den Alltag eines heimischen Unternehmens ermöglichen. Unsere Schüler profitieren von dieser Zusammenarbeit, da sie Ausbildungsberufe und Karrieremöglichkeiten kennenlernen sowie Tipps von Profis für eine erfolgreiche Bewerbung erhalten. Unser Ziel ist es, dass jede Schülerin und jeder Schüler einen passenden Job findet und eine erfolgreiche Berufsausbildung absolviert.“
Für Huber & Sohn ist es die dritte IHK Bildungspartnerschaft. „Es freut uns, unser Netz an IHK Bildungspartnerschaften auszubauen“, sagt Personalleiter Vinzenz Huber. „Bereits seit einigen Jahren arbeiten wir eng mit der Franziska-Lechner-Schule zusammen und haben gemeinsame Aktionen zur Berufsorientierung durchgeführt. Das gelebte Miteinander haben wir nun im Rahmen der IHK Bildungspartnerschaft nochmals besiegelt und wir verfestigen damit unsere Zusammenarbeit. Von dem engen Kontakt zu den Jugendlichen profitieren auch wir als Ausbildungsbetrieb, weil wir direkt erfahren, welche Fragen sie zum Start ins Berufsleben haben, und können gezielter darauf eingehen. Die Zusammenarbeit ist eine Win-Win-Situation.“
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Eine lebendige Partnerschaft zwischen Schulen und Unternehmen ist aus Sicht von Maximilian Keneder, Leiter der IHK-Geschäftsstelle in Rosenheim, eine Bereicherung für die heimische Wirtschaft und die Schüler. „Je besser wir Jugendliche und Unternehmen miteinander vernetzen, desto erfolgreicher sind wir in der Berufsorientierung. Dank solcher Partnerschaften können Schülerinnen und Schüler die Vielfalt der Ausbildung in technischen und kaufmännischen Berufen kennenlernen. Die Betriebe können die Schüler schrittweise an ihre Ausbildungsangebote heranführen und nehmen ihnen damit Berührungsängste. Als IHK begrüßen wir es, dass das Netz von Bildungspartnerschaften in der letzten Zeit immer dichter wurde. Wir würden uns freuen, wenn jede allgemeinbildende Schule in der Region eigene Bildungspartnerschaften unterhält.“
Über die IHK Bildungspartnerschaften
Bei einer Bildungspartnerschaft stellt die IHK zunächst den Kontakt zwischen interessierten Schulen und Unternehmen her. Besonders am Anfang berät sie bei der Umsetzung der Partnerschaft im Schul- und Unternehmensalltag. Die Möglichkeiten einer praxisnahen Berufsorientierung reichen von Berufsinfoabenden, Betriebsführungen und Praktika über Mitmach-Angebote in den Betrieben zum Girls‘ oder Boys‘ Day bis hin zu Lehrerpraktika.
Unternehmen oder Schulen, die an einer Bildungspartnerschaft interessiert sind, können sich direkt an die IHK für München und Oberbayern wenden: 089/5116-0 und bildungspartnerschaft@muenchen.ihk.de.
Unser Bild zeigt von links Vinzenz Huber (Leiter Personal Huber & Sohn), Karolina Neumayer (Personal Huber & Sohn), Konrektorin Linda Lehmann und IHK-Bildungsberater Georg Eder.
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